DGB macht mobil gegen Rentenreform und Sozialabbau

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Am 26. September macht der DGB in 15 Städten mobil. Im Fokus des Protests gegen Schwarz-Rot stehen Rentenkürzungen und härtere Arbeitsregeln.

Der Herbst verspricht politisch ungemütlich zu werden. Nach der Sommerpause schlägt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Alarm: Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ ruft die Dachorganisation am 26. September zu einem bundesweiten Aktionstag auf. In 15 Großstädten – von Berlin über Essen bis Stuttgart – soll ein klares Signal gegen die Pläne der schwarz-roten Koalition gesendet werden.

Schwarz-Rot plant tiefgreifende Reformen

Auslöser für den Protest sind die angekündigten Vorhaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seiner Regierung, die nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause im September Fahrt aufnehmen sollen. Geplant sind unter anderem:

  • Eine große Rentenreform, die ein steigendes Renteneintrittsalter vorsieht.

  • Eine Reform der Einkommensteuer.

  • Tiefgreifende Einschnitte bei Arbeitnehmerrechten und im Sozialbereich.

DGB-Chefin Yasmin Fahimi kritisierte diese Pläne scharf. Es sei der „falsche Weg“, den Beschäftigten die Rechnung für politische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen der Vergangenheit zu präsentieren. Sie warnte davor, den Sozialstaat reflexartig nur als Kostenfaktor abzustempeln. Wer jeden Tag hart arbeite, dürfe von der Politik nicht zum Problem erklärt werden.

15 Städte, eine Botschaft: Respekt vor der Lebensleistung

Die Kundgebungen am 26. September finden in zahlreichen Metropolen statt, darunter Hamburg, Frankfurt am Main, Leipzig, Hannover und München. Statt des befürchteten Abbaus von Arbeitnehmerrechten fordert der DGB zukunftsfähige Investitionen: Gefragt seien Reformen, die echtes Wachstum schaffen, die Infrastruktur stärken und langfristig gute, tarifgebundene Arbeitsplätze sichern.

Für Menschen im Vorruhestand und ältere Beschäftigte treffen diese Debatten den Nerv. Wenn das Renteneintrittsalter steigt und soziale Absicherungen bröckeln, droht vielen am Ende ihres Berufslebens eine Mehrbelastung statt des verdienten Übergangs in den Ruhestand. Der DGB setzt dem die Forderung entgegen, dass die Lebensleistung der Bürgerinnen und Bürger geschützt bleiben muss.

Die Liste der 15 Städte

Die 15 DGB‑Proteststädte am 26. September (bundesweit) (Termine bitte immer zusätzlich beim DGB bestätigen.)

  • Berlin — 26. September, vormittags/mittags
  • Hamburg — 26. September
  • München — 26. September
  • Frankfurt am Main — 26. September
  • Köln — 26. September
  • Düsseldorf — 26. September
  • Essen — 26. September, 11–14 Uhr (Burgplatz)
  • Stuttgart — 26. September
  • Nürnberg — 26. September
  • Leipzig — 26. September
  • Dresden — 26. September
  • Hannover — 26. September
  • Bremen — 26. September
  • Rostock — 26. September
  • Mainz — 26. September

Bild: DGB/Benno Kraehahn

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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