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Jobcenter schlagen Alarm: Immer mehr Migranten landen direkt im Sozialsystem. Während Berlin beschwichtigt, ist der Sozialstaat vor dem Kollaps.
Die Bundesregierung beschwichtigt; die Praxis widerspricht. SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas behauptete im Bundestag: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Ein Satz, der in Jobcentern bundesweit laut „Bild“ für Fassungslosigkeit sorgt – und für Wut. Denn dort erleben sie täglich das Gegenteil.
Jobcenter: „Das ist Alltag – nicht Ausnahme“
Sachbearbeiter berichten übereinstimmend laut „Bild“: Ein großer Teil der neuen Fälle hat Migrationshintergrund, viele kommen ohne Job, ohne Deutschkenntnisse – und landen direkt im Bürgergeld. Manche Familien leben seit Jahren vollständig vom Staat, ohne einen einzigen Arbeitstag. Anspruchshaltung inklusive.
Zahlen, die Berlin ignoriert
Der Ausländeranteil in der Grundsicherung hat sich seit 2005 mehr als verdoppelt – von 18,8 auf 47,6 Prozent. 2025 flossen 21,7 Milliarden Euro an ausländische Leistungsbezieher, 24,9 Milliarden an deutsche Leistungsbezieher. Das ist kein Randphänomen, das ist Struktur.
Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag die Erwerbstätigenquote fünf Jahre nach der Einreise bei etwa 50 Prozent. Acht Jahre nach dem Zuzug erreichte sie schließlich rund 68 Prozent.
Union warnt vor Kollaps – und trifft einen Nerv
CSU-Innenexperte Stephan Mayer spricht von einem Sozialstaat „an der Belastungsgrenze“. Hessens Innenminister Roman Poseck nennt Bas’ Aussage „Realitätsverweigerung“. Beide warnen: Wer nie eingezahlt hat und dauerhaft alimentiert wird, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zwischen Realität und Rhetorik
Jobcenter-Mitarbeiter fühlen sich alleingelassen. Während Berlin die Lage schönredet, tragen sie die Folgen einer Migrationspolitik, die Integration verspricht, aber Abhängigkeit produziert. Natürlich gibt es Erfolgsbeispiele – aber sie sind eben nur ein Teil der Wirklichkeit.
Fazit
Der Sozialstaat lebt vom Vertrauen derer, die ihn finanzieren. Wenn Politik Probleme leugnet, statt sie zu lösen, erodiert dieses Vertrauen. Und das ist gefährlicher als jede Statistik.
Bild: dpa picture alliance
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