Tagesgeldzinsen ziehen wieder an

Finanzen

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Die Zinsen ziehen an: Banken buhlen um „Neugeld“. Wir zeigen Ihnen, wo Sie jetzt die attraktivsten Konditionen finden und worauf Sie beim Sparen achten sollten.

Zinswettbewerb verschärft sich

Der Wettbewerb unter den Banken ist in vollem Gange. Wer sein Erspartes zwischenparken möchte, profitiert derzeit von einem spannenden Zinsumfeld. Die Postbank hat mit ihrer Neugeld-Aktion (3,2 % p.a. für 6 Monate) den Druck weiter erhöht. Doch sie ist längst nicht die einzige Bank, die um Kunden buhlt.

Die besten Angebote

Die aktuelle Zinslage: Ein Blick auf die Top-Angebote (Stand: Juli 2026)

  • Bigbank: Aktuell 4,05 % p.a. für Neukunden (befristet 4 Monate).
  • Norisbank: Bietet 4,00 % p.a. (befristet bis 31.12.2026). Voraussetzung ist die Eröffnung eines (kostenlosen) Girokontos.
  • Crédit Agricole Savings: Ebenfalls 4,00 % p.a. für Neukunden (befristet).
  • Advanzia Bank: Bietet 3,90 % p.a. (befristet auf 3 Monate).
  • Consorsbank: Bietet 3,40 % p.a. für Neukunden (befristet auf 5 Monate).
  • Stellantis Direktbank: Bietet 3,52 % p.a. (befristet auf 3 Monate).
  • Renault Bank direkt: Bietet 3,50 % p.a. (befristet auf 3 Monate).

Lohnt sich der Wechsel?

Während der Durchschnitt aller Tagesgeldangebote laut Daten von Tagesgeldvergleich zum 1. Juni 2026 bei rund 1,85 % p.a. liegt, haben sich die Zinsen der Top-5-Anbieter auf ein 16-Monats-Hoch von 3,36 % p.a. gesteigert. Seit Beginn der Zinswende im Juni 2022 ist dies ein beachtlicher Anstieg.

Fazit für Ihre Finanzplanung:

Vergleichen lohnt sich! Achten Sie bei den Top-Angeboten jedoch stets auf die Konditionen: Oft sind die hohen Zinsen nur für Neukunden gültig und befristet. Prüfen Sie zudem immer die Einlagensicherung der jeweiligen Bank.

Checkliste für Ihren Tagesgeld-Vergleich

Bevor Sie ein Konto eröffnen, sollten Sie diese vier Punkte prüfen:

1. Neukunden vs. Bestandskunden: Die meisten Top-Zinsen gelten exklusiv für Neukunden. Nach Ablauf der Frist (oft 3–6 Monate) sinkt der Zins meist auf einen niedrigen Bestandskundensatz.

2. „Neugeld“-Bedingungen: Banken wie die Postbank definieren oft genau, was „Neugeld“ ist (z. B. Geld, das von einer anderen Bank kommt). Prüfen Sie, ob Ihr aktuelles Guthaben bei der Bank davon ausgeschlossen ist.

3. Einlagensicherung: Achten Sie auf die gesetzliche Einlagensicherung (100.000 € pro Bank). Diese ist innerhalb der EU harmonisiert.

4. Zinszahlung: Wie oft wird der Zins gutgeschrieben? Eine monatliche Zinsgutschrift ermöglicht Ihnen einen besseren Zinseszinseffekt.

 

Hinweis: Zinsangaben können sich kurzfristig ändern. Bitte prüfen Sie vor der Kontoeröffnung die aktuellen Konditionen auf den Webseiten der Banken.

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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