Zuhause alt werden – Wann sich eine Komplettsanierung lohnt

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Für viele Menschen ist das Eigenheim mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Es verkörpert Erinnerungen, Geborgenheit und ein Stück Lebensgeschichte. Im Ruhestand gewinnt die vertraute Umgebung zusätzlich an Bedeutung, wenn soziale Kontakte und gewohnte Abläufe Sicherheit vermitteln.

Doch mit zunehmendem Alter verändern sich die Anforderungen an das Zuhause. Treppen werden zur Herausforderung, Türschwellen zu Stolperfallen und veraltete Heizungsanlagen belasten die Haushaltskasse. Eine Komplettsanierung kann hier Abhilfe schaffen und das Eigenheim fit für die kommenden Jahre machen.

Der richtige Zeitpunkt für eine Modernisierung

Die Entscheidung für oder gegen eine umfassende Modernisierung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben dem baulichen Zustand spielen die persönliche Lebensplanung, finanzielle Möglichkeiten und die Frage eine Rolle, wie lange man noch im eigenen Haus wohnen möchte. Wer sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzt, kann die Maßnahmen in Ruhe planen und unnötigen Stress vermeiden. Auch die Wertsteigerung der Immobilie sollte in die Überlegungen einfließen, denn eine fachgerecht sanierte Immobilie behält ihren Wert oder steigert ihn sogar.

Der optimale Zeitpunkt für eine Komplettsanierung im Alter lässt sich nicht pauschal bestimmen. Viele Ruheständler warten zu lange und müssen dann unter Zeitdruck handeln, wenn gesundheitliche Einschränkungen bereits eingetreten sind.

Ein guter Anhaltspunkt ist der Beginn des Ruhestands. In dieser Phase verfügen Senioren noch über die nötige Energie für ein Großprojekt und können die Bauphase aktiv begleiten. Zudem lassen sich die Investitionskosten über einen längeren Zeitraum amortisieren.

Warnsignale für eine notwendige Sanierung sind hohe Heizkosten, undichte Fenster, marode Elektroinstallationen oder Feuchtigkeitsschäden. Auch wenn erste Mobilitätseinschränkungen spürbar werden, sollten Hausbesitzer handeln. Eine vorausschauende Planung ermöglicht es, das Zuhause rechtzeitig barrierefrei umzugestalten und gleichzeitig energetische Verbesserungen vorzunehmen. So entsteht die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Wer jetzt investiert, profitiert oft noch viele Jahre von den Verbesserungen und kann das Haus den eigenen Bedürfnissen optimal anpassen.

Kombi aus Barrierefreiheit und Energieeffizienz

Eine durchdachte Komplettsanierung vereint verschiedene Aspekte zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Barrierefreiheit und Energieeffizienz lassen sich dabei hervorragend miteinander verbinden und schaffen Mehrwert auf verschiedenen Ebenen.

Bodengleiche Duschen, breitere Türdurchgänge und schwellenlose Übergänge erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern steigern auch den Wohnkomfort für alle Generationen. Moderne Fenster und eine zeitgemäße Dämmung senken die Heizkosten erheblich und verbessern gleichzeitig das Raumklima.

Bei der Planung lohnt sich der Blick auf Details: Rutschfeste Bodenbeläge, gut erreichbare Schalter und Steckdosen sowie eine durchdachte Beleuchtung erleichtern den Alltag. Ein modernes Heizsystem mit intelligenter Steuerung spart Energie und lässt sich bequem bedienen. Die Installation eines Treppenlifts oder die Vorbereitung dafür kann sinnvoll sein, selbst wenn er aktuell noch nicht benötigt wird. So bleiben alle Etagen des Hauses langfristig nutzbar. Auch der Einbau von Handläufen, rutschfesten Fliesen im Badbereich und ausreichend Bewegungsflächen im Schlafzimmer zahlt sich langfristig aus.

Finanzierung und Fördermöglichkeiten geschickt nutzen

Die Kosten einer Komplettsanierung können beträchtlich sein, doch verschiedene Finanzierungsmodelle und Förderprogramme machen das Vorhaben auch im Ruhestand realisierbar. Wichtig ist eine realistische Kalkulation, die alle Gewerke und mögliche Zusatzkosten berücksichtigt.

Die KfW-Bank bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für altersgerechtes Umbauen und energetische Sanierungen. Auch regionale Fördertöpfe stehen zur Verfügung. Ein Energieberater kann bei der Antragstellung unterstützen und hilft, die optimale Förderkombination zu finden.

Neben klassischen Bankdarlehen kommen auch Leibrenten oder der Verkauf mit lebenslangem Wohnrecht infrage. Diese Modelle ermöglichen die Sanierung ohne monatliche Belastung. Bei der Finanzplanung lohnt der Gedanke, dass eine energetische Sanierung langfristig Betriebskosten spart. Die Wertsteigerung der Immobilie ist ein weiterer positiver Effekt, der auch den Erben zugutekommt. Wer frühzeitig mit der Hausbank und Förderstellen spricht, kann die Finanzierung optimal strukturieren und alle verfügbaren Zuschüsse ausschöpfen.

Der richtige Partner für Sanierungserfolg

Der Erfolg einer Komplettsanierung steht und fällt mit der Wahl des richtigen Handwerksbetriebs. Gerade im Ruhestand möchten Hausbesitzer sich nicht mit der Koordination verschiedener Gewerke belasten oder ständig auf der Baustelle präsent sein müssen.

Ein erfahrener Generalunternehmer übernimmt die komplette Projektsteuerung und sorgt für reibungslose Abläufe. Bei der Auswahl zählen regionale Verwurzelung und nachweisbare Referenzen. Experten für Komplettsanierung bieten den Vorteil, dass alle Arbeiten aus einer Hand kommen – von der Planung über die Ausführung bis zur Nachbetreuung.

Klare Zeitpläne und ein verbindlicher Festpreis schaffen Planungssicherheit. Seriöse Handwerksbetriebe beraten auch zu Fördermöglichkeiten und unterstützen bei der Antragstellung. Ein persönlicher Ansprechpartner, der während der gesamten Bauphase zur Verfügung steht, gibt zusätzliche Sicherheit. Wer auf einen erfahrenen Partner setzt, kann die Sanierungsphase entspannt angehen und sich darauf verlassen, dass die Arbeiten termingerecht und in hoher Qualität ausgeführt werden.

Bild: MART  PRODUCTION / Pexels

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Helmut Achatz

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