Ferienhäuser: So lässt sich Geld sparen

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Ob Nordsee oder Toskana: Wer Ferienhäuser clever bucht, spart hohe Gebühren. Eine neue Studie zeigt, welche Portale die günstigsten Preise bieten.

Ein Haus am Meer oder die Ferienwohnung in den Bergen – für den Urlaub mit Kindern und Enkeln ist das oft die entspannteste Wahl. Doch wer heute über die großen, bekannten Portale bucht, zahlt häufig unbemerkt kräftig drauf. Eine aktuelle Analyse von über 1,1 Millionen Preisabfragen bringt Licht ins Dunkel der Buchungsgebühren.

Die versteckte Provisionsfalle

Früher rief man kurz beim Vermieter an, heute dominieren Giganten wie Airbnb oder Booking.com den Markt. Das Problem: Diese Portale verlangen oft saftige Provisionen und Servicegebühren, die einfach auf den Übernachtungspreis aufgeschlagen werden. Bei einem zweiwöchigen Aufenthalt in der Hochsaison entstehen so schnell Mehrkosten von mehreren hundert Euro.

Wer ist wirklich günstig?

Die Vergleichsstudie von Ferienhausmiete.de (basierend auf Daten von Google Vacation Rentals) zeigt deutliche Unterschiede bei der Häufigkeit des günstigsten Preises:

  • Spitzenreiter: Ferienhausmiete.de (99,40 %) und Feondi Travel (98,37 %) liefern fast immer den Bestpreis.
  • Mittelfeld: Portale wie Hotels.com (ca. 75 %) und e-domizil.de (ca. 73 %) liegen stabil im Rennen.
  • Abgeschlagen: Bekannte Namen wie Expedia (55,92 %) und vor allem Booking.com (32,38 %) landen oft auf den teureren Plätzen.

5 Tipps für die nächste Buchung

Damit die Urlaubskasse für Eisessen und Ausflüge reicht statt für Portalgebühren, sollten Sie diese Punkte beachten:

  1. Plattform-Hopping: Suchen Sie gezielt auf verschiedenen Portalen nach derselben Unterkunft. Viele Vermieter inserieren überall, aber zu unterschiedlichen Preisen.
  2. Die Summe zählt: Kleine Aufschläge pro Nacht summieren sich bei einem langen Urlaub massiv. Rechnen Sie immer den Gesamtpreis aus.
  3. Provisionsfrei buchen: Nutzen Sie Portale, die den direkten Kontakt zum Vermieter ermöglichen. Ohne Zwischenhändler entfallen oft die Servicegebühren.
  4. Vorsicht bei Nebenkosten: Achten Sie darauf, ob Endreinigung oder Strom enthalten sind oder erst im letzten Buchungsschritt aufgeschlagen werden.
  5. Direkter Draht: Fragen Sie beim Vermieter direkt nach. Oft lassen sich so individuelle Details oder Tipps zur Umgebung viel besser klären.

Preisvergleich lohnt

Ein kurzer Preisvergleich vor der Buchung lohnt sich fast immer. So bleibt mehr Budget für das Wesentliche: die Zeit mit der Familie im Grünen.

 

Bild: Ferienhausmiete.de

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Helmut Achatz

Macher von vorunruhestand.de

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