Westdeutsche zieht es nach Ostdeutschland

Einige Rentner und Vorruheständler überlegen sich, ob sie nicht besser nach Ostdeutschlands umzuziehen sollen. Warum ist Ostdeutschland so attraktiv für die Generation 50plus und noch mehr für 60plus?

Jahrzehntelang sind Junge und Alte aus Ostdeutschland in den Westen gezogen. Das hat sich offensichtlich umgekehrt. Eintagsfliege oder Trendwende? Bereits seit vier Jahren ziehen dem Berlin-Institut zufolge mehr Menschen aus Westdeutschland – oder dem Ausland – in den Osten. Allerdings profitieren davon einige „Schwarmstädte“ überproportional, darunter Leipzig, Dresden, Jena, Erfurt, Potsdam und Rostock. Gefragt bei Pensionären sind auch Wohnorte in Küstennähe.

Die Richtung der Binnenwanderung zwischen Ost- und Westdeutschland hat sich geändert. 26 Jahre lang sind nach der deutschen Wiedervereinigung mehr Menschen von Ost- nach Westdeutschland gezogen. Auch laut Statista hat sich der Trend umgekehrt, wobei Statista auf Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung verweist. Danach sind 93 415 Menschen von West- nach Ostdeutschland gezogen, aber nur 89 418 von Ost- nach Westdeutschland. „Wanderungsverluste haben die ostdeutschen Flächenländer weiterhin bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, bei allen anderen Altersgruppen ist der Saldo für Ostdeutschland hingegen positiv“, so die Geografin Dr. Nikola Sander, Forschungsdirektorin am BiB.

Sachsen sind Wanderungsgewinner

Wanderungsgewinner sind Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Gegenzug verlassen immer noch mehr Menschen Sachsen-Anhalt und Thüringen in Richtung Westen.

Wanderung von Westdeutschland nach Ostdeutschland

Wanderung von Westdeutschland nach Ostdeutschland Quelle: Statista

Empty-Nest- und Ruhestandswanderer

Die Demographen vom Berlin-Institut unterscheiden bei ihrer Untersuchung die sogenannten „Empty-Nest-Wanderer“ und die „Ruhestandswanderer“: Was sind „Empty-Nest-Wanderer“? Kurz gesagt, solche Eltern, deren Kinder das Nest verlassen haben – meist über 50. Wenn das Haus leer ist, überlegen sich zumindest einige, umzuziehen. Viele sind es allerdings nicht, denn die Umzugsbereitschaft ist in dieser Altersgruppe nicht mehr sonderlich hoch. Von 1000 Einwohnern zwischen 50 und 64 Jahren hätten sich in den neuen Bundesländern im Jahr 2013 nur rund 16 für einen Umzug in eine andere Gemeinde entschieden, so das Institut. Die 52 000 Empty-Nest-Wanderer im Jahr 2013 seien eine überschaubare Gruppe. Es könnte indes mehr werden, mutmaßen die Demographen. „Auch wenn große Wanderungsströme in dieser Altersgruppe bislang ausbleiben, haben die neuen Bundesländer insgesamt bei den Empty-Nest-Wanderern die Trendwende geschafft“, so das Institut. Besonders beliebt bei der Altersgruppe zwischen 50 bis 64 Jahren sind Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Am liebsten haben Empty-Nest-Wanderer laut Berlin-Institut die neun ostdeutschen Großstädte. Leipzig habe es den 50- bis 64-Jährigen besonders angetan. Verlierer seien allerdings kleine Gemeinden mit weniger als 500 Einwohnern.

Meer und Berge ziehen

Gefragt sind bei Empy-Nest-Wanderer auch attraktive Gemeinden Küstennähe, Kurorte und landschaftlich schöne Gegenden. So können laut Berlin-Institut die Küstenorten Binz, Heringsdorf und Sassnitz an der Ostsee einen Positiv-Saldo verbuchen. In Sachsen gelte das für  Oderwitz im Vorland des Zittauer Gebirges und die zweitälteste sächsische Stadt Dohna.  „Auch die beiden thüringischen Kurorte Bad Berka und Bad Liebenstein können bei den Empty-NestWanderern im Saldo einen Zuzug verbuchen“, so die Demographen. Gleiches gelte für das Moor-, Mineral- und Kneippheilbad Bad Schmiedeberg und die beschauliche Hansestadt Havelberg in Sachsen-Anhalt.

Wichtig ist den Empty-Nest-Wanderer wohl, dass die Gemeinde, in die sie ziehen, in punkto Arzt, Apotheken und Läden gut ausgestattet sind, so dass die Zuzügler keine allzu weiten Wege zurücklegen müssen.

Ostdeutschland bei Rentner beliebt

Die neuen Bundesländer sind bei den über 64-Jährigen gefragt. „Besonders Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern locken Ruhestandswanderer an“, so das Berlin-Institut. Der Rentenbeginn ist ein einschneidender Abschnitt im Leben. Zwar bleibt das Gros der Rentner in ihrer vertrauten Umgebung, einige allerdings entscheiden sich zu einem Neuanfang. Denn, der Beruf hält sie ja nicht mehr an einem bestimmten Wohnort – sie sind jetzt endlich frei, selbst zu entscheiden, wo sie residieren wollen. Einige ziehen näher zu ihren Kindern und Enkeln, andere drängt es ans Meer oder in die Berge. „Es waren zuerst ältere Wanderungswillige, die es vermehrt in die neuen Bundesländer zog“, konstatieren die Berliner Forscher. Die Wanderungsbewegung setzte schon vergleichsweise früh ein. Viele zogen es nach Mecklenburg-Vorpommern des Meeres wegen. Nach Brandenburg zog es laut Berlin-Institut Rentner wegen altersfreundlicher Städte. Dieser Trend dürfte allein schon wegen der wachsenden Zahl der Rentner anhalten. „Denn je älter die stark besetzten Jahrgänge der Babyboomer werden, desto mehr verschieben sich auch unter den Wanderern die Anteile zugunsten höherer Altersgruppen“, konstatieren die Forscher. Sie gehen auch davon aus, dass es zwischen 2013 und 2030 mehr Rentner werden – ihr Zahl steige von drei auf 3,7 Millionen.

Mittelgroße Städte gefragt

Dabei zieht es die Ruhestandswanderer nicht unbedingt in die Großstädte, anders als die Jungen. Ganz abgesehen davon, dass sich viele die Großstadt nicht mehr leisten können, das gilt vor allem für München, Frankfurt und Stuttgart. Sie wollen es lieber etwas beschaulicher und suchen sich mittelgroße Städte aus, das heißt, Städte mit 10 000 bis 50 000 Einwohner – ablesbar an den Zahlen des Berlin-Instituts, das für mittelgroßen Städte im Jahr 2013 ein Plus von insgesamt 3,4 Ruhestandswanderern je 1000 Einwohner in dieser Altersgruppe verbuchte. Wichtig ist für die Ruhestandswanderer, dass es am Ort

Supermarkt, Arzt und Post gibt.

Auch kleine Gemeinden können Magnete für ältere Wanderungswillige sein. Einigen von ihnen hilft dabei ihre reizvolle Landschaft. So verzeichnen etwa die beiden kleinen Gemeinden Alt Schwerin und Blankenhof eine Nettozuwanderung bei den über 64-Jährigen. Beide liegen in Europas größtem geschlossenem Seengebiet, der Mecklenburgischen Seenplatte. Die über 1000 Seen der Regionen locken nicht nur Touristen an, sondern können auch einige ältere Menschen dazu bewegen, ihren Lebensabend dort zu verbringen. Andere Gemeinden haben ältere Menschen als Zielgruppe ausgemacht und sich auf deren Bedürfnisse spezialisiert. Dazu zählt etwa das malerische Burg im brandenburgischen Spreewald, das als staatlich anerkannter Ort mit Heilquellenkurbetrieb nicht nur Übernachtungsgäste anzieht, sondern auch einen Zuzug von Ruheständlern verzeichnet. Ähnlich attraktiv ist der Kurort Bad Elster im sächsischen Vogtland, eines der ältesten Mineral- und Moorheilbäder Deutschlands, oder das staatlich anerkannte Heilbad Bad Klosterlausnitz in Thüringen. (O-Ton Berlin-Institut)

Top-Schwarmstädte der Alten im Osten

Lüchow-Dannenberg  (+8,5%*)
Potsdam 7,2%
Schwerin 5,2%
Weimar 5,0% 1,7% 2,3%
*Prozentualer Zuwachs von 2008 bis 2013 laut GDW

Image by Hans Braxmeier from Pixabay 




Die Top-Rentner-Ziele 2019

Wo am besten die Rente verbringen? International Living liefert die Antwort und stellt jedes Jahr die beliebtesten Top-Rentner-Ziele vor. Das Best-Ager-Portal ist US-lastig, deswegen sind amerikanische Länder übergewichtet – mit Ausnahme Spanien und Portugal.

Der Annual Global Retirement Index von International Living ist fast schon legendär. Seit 30 Jahren kämen sie alle Winkel dieser Welt ab und analysieren, wo es sich als Rentner am besten lebt. Dabei geht es nicht nur um die Lebenshaltungskosten, sondern auch um Sicherheit, Visa-Bestimmungen, Lebensweise, Gesundheitswesen, Willkommenskultur und den Glücksfaktor.

Panama Nummer 1 für Amis

Zu den International-Living-Favoriten gehören verständlicherweise Mexiko und Costa Rica. Sie sind für US-Amerikaner leicht zu erreichen, die Bürokratie hält sich in Grenzen und es gibt schon viele amerikanische Rentner-Gemeinde in beiden Ländern. Neu auf der Liste ist Thailand.

Für deutsche Rentner liegen Costa Rica, Ecuador, Mexiko und die Nummer 1 Panama vermutlich nicht ganz so günstig, allein schon in punkto Entfernung. Für deutsche Ruheständler bietet sich eher Polen, Tschechien, Ungarn, die Türkei und Bulgarien an. Laut „Welt“ sind das zurzeit die attraktivsten Länder für deutsche Rentner.

Top-Rentner-Ziele 2019

Aber zurück zum Ranking von International Living – hier die Top-Ten-Rentner-Ziele:

  1. Panama
  2. Costa Rica
  3. Mexiko
  4. Ecuador
  5. Malaysia
  6. Kolumbien
  7. Portugal
  8. Peru
  9. Thailand
  10. Spanien

Noch ein paar Worte zu den europäischen Zielen:

Portugal

Nach Meinung von International Living hat Portugal ein rentner-freundliches Klima, eine aufgeschlossene Bevölkerung und eine entschleunigte Lebensweise. Viele Portugiesen, gerade in den urbanen Regionen, sprechen Englisch, wer sich jedoch nicht unbedingt in Touristenzentren niederlassen will, sollte Portugiesisch lernen. Die Lebenshaltungskosten sind niedriger als in Deutschland.

Spanien

Sandstrände, mediterrane Gelassenheit und Sonne rund ums Jahr ziehen Touristen und Rentner an. Große deutschsprachige Exklaven erleichtern die Eingewöhnung. Spanien hat den Euro, das Gesundheitswesen ist dem Deutschlands vergleichbar, die Lebenshaltungskosten sind aber niedriger als hierzulande. Vieles spricht also für Spanien als Rentnerparadies.

 

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Was Bestager auf der Inviva erwartet

Mitten drin, statt nur dabei – um einen alten Slogan des DSF zu bemühen. Darum geht es bei der Inviva, der Erlebnismesse für Bestager in Nürnberg vom 27. Februar bis 3. März. Nicht von ungefähr findet parallel dazu die „Freizeit, Touristik & Garten“ sowie die Whiskey-Messe „The Village“ (nur 2. und 3. März) statt.

Auf der Inviva reicht die Themenspanne vom der Ehrenamtsbörse bis zur Senioren-Union. Letztlich geht es um Angebote und Informationen für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Partner der inviva sind unter anderen das Seniorenamt der Stadt Nürnberg, das Klinikum Nürnberg, der
Sozialverband VdK sowie das Franken Fernsehen – mit den Themenwelten „Gesundheit erhalten“, „Selbst bestimmen“ und „Zeit gestalten“.

Bestager-Messe Inviva in Nürnberg

Unter den Anbietern sind neben Kliniken, soziale Einrichtungen, Verbände, und Vereinen auch Initiativen und Dienstleistungsunternehmen, Dabei geht es um medizinische Vorsorge, alternative Heilmethoden, Rehabilitation und Betreuung aber auch um Fitness und Bewegung. Das Gesundheits-Forum stellt verschiedene
Gesundheitsthemen vor und gibt den Besuchern die Möglichkeit, sich zu informieren und Experten um Rat zu fragen.

Wo möchte ich wohnen und wie möchte ich leben? Diese Fragen spielen im Alter eine immer größere Rolle. Deswegen stellt die Inviva verschiedene Wohnkonzepte vor und präsentiert Möglichkeiten, die eigenen vier Wände barrierefrei zu gestalten.

Börse für Ehrenämter

Natürlich spielt das Thema Freizeitgestaltung eine wichtige Rolle. Wer sich ehrenamtlich betätigen will – auf der Inviva findet er sich etwas. Die Stadt Nürnberg bietet auf ihre Portal buergernetz-nuernberg.de eine Ehrenamtsbörse. Vertreten sind natürlich auch der VdK und andere Vereine. Gleich am Angang zur Halle 12 zieht ein Franken-Stand die Besucher an. Die Region hat einiges zu bieten. Auf der Erlebnisbühne animieren Kursleiter Besucher, einfach mal das Tanzbein zu schwingen oder sich Judo zeigen zu lassen. Die Inviva bietet ferner einen Tai Chi Workshop an. Klar spielt das Thema Wellness eine große Rolle auf der Inviva.

Rente ist zentrales Thema

Das Seniorenamt der Stadt Nürnberg stellt am 1. und 2. März die Themen „Rente, Freiheit und Digitales“ in den Mittelpunkt. So diskutiert zum Beispiel Ulrike Mascher, die Vorsitzende vom VdK Bayern, mit weiteren Experten die Frage „Rente: Welches Konzept hat Zukunft?“. Darüber hinaus geht es um Themen, wie „gesünder leben mit Apps“- und der Journalist Dieter Bednarz stellt sein Buch „Zu jung für alt vor, in dem er die Frage aufwirft, was tun, wenn das Arbeitsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören?

Von Halle 12 sind es nur ein paar Schritte zu den Hallen der Freizeit, Touristik & Garten“. Dort warten Aussteller aus den Branchen Reisen, Garten und Outdoor.  Und am Wochenende (2. und 3. März) läuft die Whisk(e)y-Messe „The Village“ ebenfalls parallel zur Freizeit Messe.

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der Challenge von Nadine Becker, die zu „28 Days of Blogging“ aufgerufen hat. Das heißt, 28 Tage im Februar jeden Tag einen Blog-Post zu schreiben. Alle Blogger, die mitmachen, verlinken ihre Beiträge auf Facebook in der Gruppe 28 Days of Blogging, bei Pinterest und Instagram. Bin selbst gespannt, ob ich das in letzter Konsequenz durchhalte.  Also, bleibt neugierig – wo immer ihr auch mitlest und haltet Ausschau nach #28daysofblogging .

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Urlaub vom Alltag in der Therme

Kaiser und Könige machen es, warum machen wir es nicht auch? Thermen. Gerade, wenn’s noch so richtig nass-kalt und trüb ist, kann ein Tag in der Therme aufheitern. Ganz abgesehen davon, dass uns so ein Tag richtig gut tut.

Wenn’s mal wieder zwickt und knirscht, wird es Zeit, in die Therme zu fahren und sich zu restituieren, sprich, sich wieder herzustellen. Da hilft ein Schwefel-, Selen, Lithium- oder Salzbad. Die Wirkung des Thermalwassers gegen Rücken- und Gelenkbeschwerden ist legendär, aber auch gegen Stress und Hautprobleme. Nach einem Tag in der Therme schlafen wir wohlig ein und fühlen uns am nächsten erquickt. Der Therme sei Dank.

Karl der Große und seine Therme

Das wussten schon Kaiser und Könige. Nicht von ungefähr hat Karl der Große seine Residenz in Aachen aufgeschlagen. In den letzten Jahren seines Lebens war er mehr im Thermalwasser als auf dem Thron.

Müde, matt und abgeschlagen – wer sich so richtig erschöpft fühlt, für den ist es Zeit, sich zu regenerieren, sonst wird aus Stress Burn-out. Schrothkuren und Kneipp-Anwendungen helfen, die innere Balance wiederzufinden. Wer Probleme mit der Lunge hat oder eine Allergie, der atmet in heilklimatischen Kurorten durch. Sole unterstützt die Abwehrkräfte, Inhalation befreit die Atemwege und beseitig den Juckreiz.

Thermen-Ranking als Orientierungshilfe

Wer welche Therme braucht, das muss jeder für sich eruieren. Welche öffentlich zugängliche Therme oder Saunalandschaft die beliebteste ist im ganzen Land, hat das Verbraucherportal Testberichte.de ermittelt – und ein Thermen-Ranking aufgelegt. Die Tester haben sich in diesem Jahr 486 (2018: 369) Wellness-Oasen vorgenommen. Sie verließen sich dabei auf insgesamt annähernd 370 000 Kundenmeinungen. Da dürfte die Auswahl doch deutlich erleichtern.

Top-1-Therme in Eibelstadt

Beliebteste Wellness-Oase Deutschlands ist mit 4,7 von 5 Sternen das MainSaunaLand im bayerischen Eibelstadt, Platz zwei belegt der Vorjahressieger Vabali in Berlin (4,6), gefolgt vom Vabali in Düsseldorf (4,6). Pluspunkte sammeln die Spitzenreiter für die Freundlichkeit des Personals, ihrer gepflegten, vielfältigen und sauberen Saunalandschaft sowie der guten Aufgüsse und des guten Essens.

Die Schlusslichter sind Thermen in Zinnowitz, Sellin und Hofheim. Hauptkritikpunkte der Besucher sind dem Test-Portal zufolge kaltes Wasser, hohe Preise, mangelnde Sauberkeit, zu viel Unruhe und Lautstärke durch viele Besucher, zu enge Umkleiden und nicht zuletzt ein schlechtes Gastronomieangebot.

Erstaunlich ist der große Preisunterschied, der von für zwei Stunden von 8,50 bis 50 Euro reicht.

Kneippen und Kultur

Ein Thermen-Besuch ist aber noch weit mehr. Viele Kurorte bieten ja noch prall gefüllten Veranstaltungskalender mit täglich attraktiven Konzerten, Bühnenshows, Tanz und Unterhaltung parat, dazu Wanderwege und sonstige Infrastruktur. Bad Wörishofen beispielsweise veranstaltet vom 4. bis 7. April seine Gesundheitstage, dabei geht es um „Healthy Aging mit Kneipp“. Erfolgsautor und Arzt Andreas Michalsen stellt sein Buch „Mit Ernährung heilen – besser essen, einfacher fasten, länger leben“ in Bad Wörishofen vor. Veranstaltungstipps und Wellness-Tipps lassen sich in der Bad Wörishofer Gästezeitung nachlesen. Übrigens bringen viele Kurorte mittlerweile ihre eigen Gästezeitung heraus – der Verlegergemeinschaft Deutsche Kur- und Freizeitmagazine listet mittlerweile 18 auf.

Wer sich grundsätzlich über Kuren – und im speziellen über Kuren in Bayern – informieren will, ist auf der Seite „Gesundes Bayern“ gut aufgehoben. Die Macher erklären, welche Kuren es wo in Bayern (insgesamt 42) gibt und zeigen mit einer Checkliste, wie jeder erfolgreich eine Kur beantragt.

Foto/Quelle : obs/Testberichte.de/Tramont_ana

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Ein Messebesuch ist wie ein Urlaubstag

Ein Messebesuch ist wie ein Urlaubstag – das gilt gerade für die Freizeitmesse free in München. Gerade im Februar wächst der Wunsch nach Sonne, Urlaub, Meer, Rad und Reisen. Was liegt also näher, sich auf einer Messe inspirieren zu lassen.

„Mit Holland America Line die Welt entdecken“ – warum nicht? In Halle A6 der Freizeitmesse free in München drängen sich die Stände von Aida, MSC Cruise, Princess Cruises und Arosa. Wer jemals vorhatte, eine Kreuzfahrt zu machen – hier fände er reichlich Inspiration. Mittlerweile kreuzen die Luxusdampfer in norwegischen Fjorden und in der Karibik, gleiten durch den Panamakanal und überqueren den Ozean. Princess Cruise allein steuert 380 Destinationen an. Wer da nicht ins Schwärmen kommt. Mit Arosa entdecken unternehmungslustige Senioren Seine, Donau und den Rhein.

Messebesuch als Urlaubstag

Wie wäre es mit einer Pizza auf dem Italien-Stand oder einem Schoppen bei den Österreichern? Niemand muss hungrig nach Hause gehen. Dazwischen aber braucht’s ein bisschen Bewegung auf dem Paddel-See oder dem großen Fahrrad-Parcours.

Unsere Welt ist abgezirkelt, da ist es durchaus verständlich, wenn wir ab und an zu kleinen Fluchten ausbrechen. So eine Messe ist eine davon. Die Industrie hat reagiert darauf und bietet uns alles von der Luxus-Flusskreuzfahrt bis zum Outdoor-Abenteuer. Warum auch nicht!

„Chacun à son goût“, sagen die Franzosen. Jedem nach seinem Geschmack, heißt das auf Deutsch. Wir können es uns glücklicherweise aussuchen, wie wir unsere Freizeit genießen – die Möglichkeiten sind breit gefächert. Was für eine Chance.

Endlich können wir azyklisch verreisen

Wir Best Ager haben den großen Vorteil, uns aussuchen zu können, wann wir verreisen. Wir müssen uns nicht länger an Schulferien orientieren und auch keinen Chef mehr wegen des Urlaubs fragen. Also, nutzen wir die Zeit. Wer azyklisch verreist, hat mehr vom Leben – und von seinem Geld, denn außerhalb der Schulferien sind viele Destinationen deutlich billiger.

Wer auf der free unvoreingenommen durch die Hallen schlendert, landet irgendwann in Halle C5, in der es vor allem um Rad geht. Wer glaubte, die Entwicklung des Fahrrad sei abgeschlossen, der sollte seine Meinung ganz schnell revidieren. Es gibt „Generation-Trikes“, die „Gekko-Klasse“, E-Scooter, E-Bikes, Tandems mit einem Liegerad und Lasträder. Einfach phantastisch! Wer immer noch Auto fährt, ist selbst schuld. Auf dem Fahrrad-Parcours kann jeder selbst ausprobieren, wie sich so etwas fährt. Halle C5 bietet zwei Teststrecken mit einer neuen Zwei-Meter-Rampe, wo täglich auch zwei Trial-Bike-Meister ihr Können zeigen. Ja, und wer Lust bekommen hat, organisiert auf der free gleich seine nächste Tour – wie wäre es mal mit München-Prag oder entlang der Altmühl oder mit der Romantischen Straße oder über die Alpen oder mit Inselhüpfen? Mit dem Rad ist vieles möglich.

Fußmassage und Tiefenwärme

Und wer jetzt von dieser Vielfalt erschöpft ist, pilgert in Halle A5 zum Wellnessen. Er kann sich ja dort mal die Füße massieren lassen oder sich einen Vortrag über Aloe Vera anhören oder sich in die Tiefenwärmekabine setzen.

Zum Abschluss gibt’s noch eine Bierverkostung mit fränkischer Hopfenkaltschale. Wer dann immer noch nicht entspannt ist, dem ist nicht zu helfen.

Partnerland ist 2019 übrigens Tschechien – für viele noch Terra Incognita, obwohl es so nah liegt. Die meisten kennen nur Prag, dabei bietet Südböhmen einiges an Kultur und Lebensart.

Die Free geht noch bis zum 24. Februar um 18 Uhr.

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Den Ruhestand auf Mallorca planen

Mallorca ist für viele Deutsche das Traumziel fürs Alter. Durch das mediterran milde Klima und eine perfekte Infrastruktur ist die Baleareninsel ideal, um dort die Rente zu genießen – entweder ganz oder für einige Monate im Jahr

Viva la Siesta

Für die meisten Auswanderer ist das mediterrane Klima der ausschlaggebende Grund, sich im Rentenalter auf Mallorca niederzulassen. Ein längerer Aufenthalt mildert häufig gesundheitliche Probleme wie Rheuma, Asthma, Gelenkentzündungen, Herz- oder Kreislaufbeschwerden. Darüber hinaus geht es in Spanien entspannter zu als im hektischen Deutschland. Noch immer gehört die Siesta zwischen 14 und 17 Uhr zum Lebensstil. Erst danach nimmt das Leben wieder Fahrt auf und wird in die Abende ausgedehnt. Das kommt Ruheständlern entgegen und fördert die Lebensqualität. Die ausgezeichneten Flugverbindungen sind ein weitere Pluspunkt – und dazu kommen günstige Flugpreise. Die Lieben in Deutschland sind nur rund zwei Flugstunden entfernt.

Kein Visum notwendig

Deutsche Residenten benötigen für Mallorca kein Visum, da Mallorca zu Spanien und somit zur EU gehört. Zudem gibt es vor Ort keine Einschränkungen beim Immobilienkauf. In punkto Rentenzahlung muss sich auch niemand groß Gedanken machen, denn Ruheständler können sich die Rente auf ein spanisches Konto überweisen lassen. Die Mallorca Zeitung erklärt, was dabei zu beachten ist.

Auf Mallorca wird häufig Deutsch gesprochen und die deutsche Community ist vor Ort stark vernetzt. Es gibt deutsche Lokale, Supermärkte und Firmen, niemand muss somit auf Gewohntes verzichten. Auch deutsche Immobilienmakler, Rechtsanwälte, Handwerker und (vor allem) Ärzte sind weit verbreitet. In Palma kümmert sich ein deutscher Pfarrer ausschließlich um deutsche Auswanderer (vor Ort Residenten genannt) und die Seniorenbetreuung. Es kann trotzdem nicht schaden – und ist ein Gebot der Höflichkeit – für den Alltag zumindest ein wenig Spanisch zu lernen. Das macht die Kommunikation mit den mallorquinischen Nachbarn und Behörden deutlich einfacher.

Nasskalte Winter

Die Winter auf den Balearen sind im Vergleich zu Deutschland in der Regel deutlich milder, aber häufig sehr nasskalt. Da heizt jeder gern. Allerdings dauer die Heizperiode nur von November bis maximal März. Da es keine zentrale Heizungsversorgung gibt, wird häufig mit Holzöfen oder Elektroheizungen geheizt. Wer auf eine Heizung nach deutschem Vorbild nicht verzichten will, lässt sie sich nachträglich einbauen. Hierzu wird dann ein Gas- bzw. Öltank benötigt.

Auf Mallorca wohnen

Wer an Immobilien auf Mallorca denkt, hat meist traumhafte Villen mit noch traumhafteren Ausblicken aufs Meer vor seinem inneren Auge. Dumm nur, dass diese Traumhäuser für die meisten von uns unerschwinglich sind. Allerdings gibt es auch Wohnungen und Häuser zu niedrigeren Preisen. Appartements sind teilweise schon ab 200 000 Euro zu haben, abhängig von Lage und Ausstattung. Wer eine Finca in ländlicher Idylle sucht, muss allerdings schon mit 500 000 Euro und mehr rechnen.

Bild : ©istock.com/Alex




Wieviel Untertan steckt noch in uns Bürgern?

Verdun und Ingolstadt haben eines gemeinsam – eine Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg. Wer durch die Reduit Tilly in Ingolstadt schlendert, ist erstaunt, was aus uns in hundert Jahren geworden ist. Aber die Obrigkeitshörigkeit haben wir Untertanen teilweise immer noch nicht abgelegt. Wie viel Untertan steckt in uns?

Die bayerische Armee gibt es nicht mehr, aber das Bayerische Armeemuseum“. Das Museum ist an sich schon sehenswert, noch packender ist aber die Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg. Wer begreifen will, wie wir Deutschen wurden was wir sind, fährt nach Ingolstadt und geht ins Reduit Tilly. „Das Reduit Tilly ist ein Festungsbau aus dem 19. Jahrhundert“, schreibt das Faltblatt zur Ausstellung. Dort, wo heute Bilder, Plakate und Gasmasken hängen, standen früher Kanonen. Heute schlendert der Besucher von Raum zu Raum, vom Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, von Militär und Tradition, von Kriegsausbruch und Westfront, von Schützengraben und Materialschlacht, von Kolonien und Niederlage, von Geldentwertung und Revolution. Der Erste Weltkrieg bereitete den Zweiten vor.

Vom Untertan zum Revolutionär

Die Weimarer Republik trug von Anfang an das Scheitern in sich. Die Knebelung der Siegermächte waren die Ursache für Hunger und Unruhen. Marodierende Soldaten, die nach dem Krieg nicht mehr wussten wohin, organisierten sich in Freikorps und in Soldatenräte. Anarchie und Chaos, Hunger und Elend begleitete die Republik. Die Deutschen sehnten sich nach einem starken Mann, denn sie mit Hitler bekamen – anders, als sie sich das vorgestellt hatten.

Wer die Exponaten in der Reduit auf sich wirken lässt, begreift, wie es zum Ersten Weltkrieg und in der Folge zum Zweiten kam. Für uns heute ist das kaum vorstellbar, aber die Ausstellung dröselt die Fäden auf.

Obrigkeitshörigkeit und Patriotismus

Jedes Mal wieder war es Kadavergehorsam und Obrigkeitshörigkeit, die Selbstgefälligkeit der monarchischen Kräfte, das Untertanentum der Deutschen, die sich von einem Kaiser und einem Gröfaz – dem größten Führer aller Zeiten – vor den Karren spannen lassen. Nur wenige begehrten auf, zu wenige. Die Revolten während der Räterepublik vor hundert Jahren blieben nur eine Episode in der Geschichte. Davor und danach waren die Deutschen wieder brave Untertanen.

Für beide war es ein Leichtes, den Krieg  zum „Stahlbad“ zu verklären, „das wohltätig die Kräfte der Völker vor Erschlaffung bewahre“. Erschreckend die Begeisterung, mit der junge Männer in den Krieg zogen.

Wer die Reduit verlässt, weiß, warum das nie wieder passieren darf. Die Ausstellung ist Mahnung und Erinnerung, was Kriege anrichten.

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Reisethrombose auf Langstreckenflügen vorbeugen

Wir Best Ager haben die besten Jahren noch vor uns – und dazu gehört auch Reisen. Wir wollen nicht mehr am Strand abhängen, sondern Kultur erleben und Exotik. Nicht von ungefähr denken wir an Ziele wie Indien, Peru, Tunesien oder Vietnam. Stundenlang im Flugzeug zu sitzen, ist aber nicht ohne und belastet. Reisethrombose nicht ausgeschlossen. Aber deswegen darauf verzichten?

Reiseveranstalter haben sich längst auf die Best Ager eingestellt und bieten Trips günstig an. Da wir mit Internet aufgewachsen sind, organisieren wir die Reise natürlich per Internet. Ein Flug von Frankfurt nach Tunesien beispielsweise kann mit wenigen Klicks gefunden und gebucht werden. Je nach Abflugort und Zielflughafen kostet der Flug gerade einmal zwischen 160 bis 230 Euro und dauert rund vier Stunden. Aber selbst vier Stunden können ganz schön lang werden, da die Passagiere ja stillsitzen müssen. Im Flugzeug herrscht ein Druck wie auf etwa 2500 Metern Höhe, was einem Viertel des Normaldrucks am Boden entspricht. Schon das belastet, dazu kommt noch die Enge. Kann unter diesen Bedingungen eine Reisethrombose entstehen?

Was ist eine Reisethrombose?

Thrombose ist die Bezeichnung für eine Gefäßerkrankung. Hierbei bildet sich in einem Blutgefäß ein Blutpfropfen, der sogenannte Thrombus. Am häufigsten kommen Venenthrombosen vor, die sich in den Beinen und im Becken bilden. Ob eine solche entsteht, hängt im hohen Maß von der individuellen Neigung zur Gerinnselbildung ab. Sie kann aber auch durch sogenannte gerinnungsfördernde Umstände hervorgerufen werden. Dazu zählt unter anderem das lange Ruhen der Beine, etwa durch langes Sitzen oder Liegen.

Keine Angst vorm Fliegen

Langes Sitzen und der Mangel an Bewegung auf Langstreckenflügen kann zu venösen Thrombosen führen. Studien zeigen allerdings, dass das Risiko einer Reisethrombose beim Fliegen zwar besteht, aber längst nicht so hoch ist, wie viele glauben. Oft besteht bei den Betroffenen bereits ein angeborener oder vorher erworbener Thromboserisikofaktor. Einige Studien gehen davon aus, dass bei Flügen, die länger als vier Stunden dauern, etwa 22 von 1000 Passagieren eine Reisethrombose bekommen.

Vorbeugende Maßnahmen

Wer zu Blutgerinnseln neigt oder nicht einschätzen kann, wie hoch die persönliche Veranlagung zur Thrombosebildung ist, kann vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Sie schaden in keinem Fall und sind deshalb für jeden ratsam, der eine Flugreise macht:

Kompressionsstrümpfe

Die meist kniehohen Stützen wirken nicht nur möglichen Thrombosen entgegen, sondern helfen auch gegen Wassereinlagerungen in den Beinen und gegen Krampfadern. Die Strümpfe üben Druck auf die Blutgefäße aus, sodass die Venen in den Beinen mehr Blut zum Herz pumpen. So wird Schwellungen in den Beinen vorgebeugt. Zudem drücken die Kompressionsstrümpfe auf das Fettgewebe der Unterhaut. Der Effekt: Die Flüssigkeitsregulation im Gewebe wird verbessert und Wassereinlagerungen werden reduziert.

Bewegung

Im Flugzeug bewegen? Ja geht. Wer Probleme hat, bucht am besten einen Gangplatz, dann kann er aufstehen und im Gang herumlaufen, ohne andere zu stören. Aber auch im Sitzen lassen sich leichte Bewegungsübungen durchführen. Fußkreisen, Zehenspreizen und Zehenwippen sowie Bewegungen des Kniegelenks fördern den Blutkreislauf. Wer die Knie abwechselnd hebt, lockert gleichzeitig auch die Hüfte. Weitere gute Übungen, die Blutkreislauf und Kreislauf in Schwung halten, sind Schulterkreisen (in beide Richtungen) und das Seitwärtsdrehen des Kopfes (langsam in beide Richtungen).

Ernährung

Viel trinken hilft, das Blut flüssig zu halten. Ideal sind Wasser, Saftschorlen, Tee und Tomatensaft. Wer gefährdet ist, sollte auf Alkohol besser verzichten, da Alkohol entwässert. Auch schwere Mahlzeiten und Rohgemüse sollten vor dem Flug vermieden werden.

Bildrechte: Flickr Upper Deck (Business Class) of new Airbus A380-800 jet. David Brossard CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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Bargeld ist nicht alles – alternative Zahlungsmethoden

Bares ist Wahres – ist das so? Aber ist es sinnvoll, immer bar zu zahlen? Häufig ist es besser, auf Alternative zum Bargeld zurückgreifen. Wie alles im Leben, hat alles seine Vor- und Nachteile. Mit Kreditkarte zu zahlen, heißt nicht den Überblick über seine Finanzen zu verlieren. Ganz abgesehen davon, dass es außer Kreditkarten ja noch andere Zahlungsmethoden gibt.

Bargeld beliebt bei den Deutschen

Vor allem bei kleineren Beträgen bleibt Bargeld in Deutschland auch weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel. Dumm nur, dass der Kauf mit Scheinen und Münzen nicht überall möglich ist – Beispiel Online-Shops. In diesen Fällen greifen Deutsche gern auf eine Zahlungsmethode zurück, die dem Bargeld am nächsten kommen. Dazu gehören Banküberweisungen und Lastschriftverfahren sowie  die Sofortüberweisung. Doch auch diese Methoden können erhebliche Nachteile haben. Wie viele deutschen Casino-Tests gezeigt haben, ist nicht jedes Online Casino vertrauenswürdig. Gerade bei diesen sowie anderen risikobehafteten Transaktionen lohnt es sich, auf eine Zahlungsmethode auszuweichen, die für mehr Sicherheit sorgt. Wer seine Bankdaten direkt bei dem Online-Anbieter angibt, der öffnet dem Missbaruch Tür und Tor, was teuer zu stehen kommen kann. Das Gleiche gilt natürlich auch für Kreditkarten – ein in Deutschland generell etwas weniger vertretenes Zahlungsmittel.

Vor- und Nachteile von Kreditkarten

Bei Kreditkarten handelt es sich um Zahlungsmittel, das in sehr vielen Ländern auf dieser Welt sehr beliebt ist, in Deutschland vergleichsweise jedoch weniger. Für die Reise ist sie deswegen unentbehrlich. Das sie bei Deutschen nicht so beliebt ist, hat mit bestimmten Nachteilen zu tun. Im Gegensatz zu einer EC-Karte (die von Deutschen recht gerne genutzt wird), hat die Kreditkarte einen Kreditrahmen. Das bedeutet, wer mit Kreditkarte zahlt, gibt möglicherweisse Geld aus, das er gar nicht hat. Die Bank freut’s, leiht sie doch dem Kunden Geld und verlangt dafür oftmals recht hohe Zinsen. Die Angst vor dem Kontrollverlust und die Zinsen schrecken viele in Deutschland ab, Kreditkarten zu nutzen. Dabei wird der Vorteil vergessen: Dieses Zahlungsmittel wird fast überall auf der Welt akzeptiert – ob Online-Shops, Supermärkten oder Boutiquen, die Kreditkarte kommt in sehr vielen Ländern täglich zum Einsatz.

Paypal immer beliebter

Wer aber weltweit einkauft oder ein Fan von Online-Casinos ist, dürfte mit dem Begriff E-Wallet vertraut sein. Ein E-Wallet – „E“ steht dabei für Elektronisch und „Wallet“ für Brieftasche – ist eine elektronischen Plattform, über die sich Zahlungen im Internet abwickeln lassen. Nutzer eines E-Wallets erhalten ein Guthaben auf einem Konto (entspricht dem Auffüllen einer virtuellen „Geldbörse“) durch Einzahlung über die von ihm bevorzugte Zahlungsweise, die abhängig von den vom Anbieter ermöglichten Methoden erfolgt. Am häufigsten kommt die Kreditkartenzahlung vor, aber auch Überweisungen oder das Lastschriftverfahren sind möglich. In der EU werden die Betreiber solcher Plattformen als E-Geld-Institute reguliert.

Spielhallen Tests erwähnen vor allem einen E-Wallet Anbieter immer wieder, nämlich PayPal, das hierzulande wohl beliebteste E-Wallet. Der Vorteil dieser Zahlungsmethode ist, der Nutzer muss seine Konto- oder Kreditkartendaten nicht direkt beim Anbieter angeben. Die Zahlungsabwicklung läuft über PayPal, Skrill oder Neteller, die dann den gewünschten Betrag an den eigentlichen Empfänger überweisen. E-Wallets agieren als Mittler zwischen Käufer, Bank und Online-Shop. Nachteil: Der Kunde verlagert sein Vertrauen schlicht von einem Drittanbieter an einen anderen. Wer garantiert, dass ein E-Wallet-Anbieter seriös ist? Die drei genannten haben sich bis jetzt als zuverlässig erwiesen, bei weniger bekannten Namen ist Vorsicht angebracht. Ferner kann es passieren, dass der Empfänger des Geldes die Gebühren des E-Wallet-Anbieters an seine Kunden weitergibt – das sind Zusatzkosten.

Das Beste von allem

Da die Deutschen besonders skeptisch sind, wenn es um neuartigere Zahlungsmethoden geht, Deutschland aber ein wichtiger Markt ist, sind einige Zahlungsanbietern dabei, sich etwas einfallen zu lassen. Lassen sich das Bedürfnis nach Sicherheit und der Wunsch nach Bequemlichkeit kombinieren? Der Vorreiter war die Paysafecard. Kioske, Tankstellen und Supermärkte verkaufen die Paysafecard, die es aufgeladen mit 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 100 Euro gibt. Sobald der Code freigerubbelt wurde, kann die Paysafecard zum Online-Kauf genutzt werden. Bequem ist das freilich nicht unbedingt, da der Code 16 Stellen hat. Aber es gibt neue komfortablere Verfahren für die anonyme Zahlung wie CashtoCode. CashtoCode kombiniert das Beste der Paysafecard mit dem Besten einer PayPal-Zahlung. Noch steckt CashtoCode noch etwas in den Kinderschuhen, doch ist von dem Betreiber Großes geplant. Wer wissen will, wie CashtoCode genau funktioniert und was es damit auf sich hat, liest am besten den Cashtocode Artikel von Spielhallentest.




Messen 2019 für die 50plus-Generation

Messen für die 50plus-Generation schießen wie die Pilze aus dem Boden. Mittlerweile gibt es bereits zwei Dutzend dieser Messen in Deutschland und Österreich mit Zigtausend Besuchern. Das Messejahr beginnt bereits im Januar und endet erst im November. Ein Überblick.

Die Messemacher haben sich längst auf die 50plus-Generation eingestellt. Die Münchner Messe hat extra ein Casting für Models initiiert, auf dem sie Damen und Herren ab 45 Jahren suchen. Denn auf ihrer Modeshow Anfang Mai zur Messe „Die66“ will Projektleiter Stefan Ostermeier „den Besuchern tragbare Mode für die Generation 50plus zu zeigen, die authentisch präsentiert wird“.

Zwei Dutzend Messen für Best-Ager

Mode ist aber nur eines der Themen, die auf den Best-Ager-Messen das Publikum anziehen. Es geht auch um Finanzen, Wellness, Gesundheit, Reisen und Lifestyle. „Die 66“ ist zwar die größte Messe ihrer Art, aber nicht die einzige. Mittlerweile haben sich auch in anderen Städten deutschlandweit und in Österreich etabliert. So findet in Nürnberg die „Inviva“ statt, in Bremen die „Invita“, in Erfurt die „Besser leben“ und in Stuttgart „Die besten Jahre“.

Übersicht über 50plus-Messen

TerminMesseOrtBeschreibung
12.1.-13.1.201950plus Freude am LebenRatingenWohnen, Vorsorge, Freizeit, Gesundheit
26.1.-27.1.201950plus Freude am LebenErkrathWohnen, Vorsorge, Freizeit, Gesundheit
5. January 1900afaAugsburgHeimat, Freitzeit, Gesundheit
3. March 1900Bleib aktiv!St. Pölten (A)Lifestyle, Gesundheit, Reisen
27.2.-3.3.2019 invivaNürnbergErlebnismesse Mitten im Leben
9.3.-10.3.201950plus Freude am LebenEuskirchenWohnen, Vorsorge, Freizeit, Gesundheit
6.4.-7.4.201950plus Freude am LebenHeinsbergWohnen, Vorsorge, Freizeit, Gesundheit
10.4.-13.4.2019LebenslustWien (A)Finanzen, Gesundheit, Reisen, Kultur
13.4.-14.4.201950plusRied (A)Gesundheit, Wohnen, Reise, Mode
3.5.-5.5.2019 Die 66München50plus-Messe
18.5.-19.5.201950plus Freude am LebenSolingenWohnen, Vorsorge, Freizeit, Gesundheit
28.5.-30.5.2019SeniorentagDortmundVeranstaltungen, Mitmach-Aktionen, Messe
14.9.-15.9.2019Besser lebenErfurtLifestyle-Messe
17.9-18.9.2019InvitaBremenFit & Aktiv im Alter
6. October 201950 plus - Fit + Aktiv TagAmbergAktive Lebensgestaltung 50plus
8.10.-9. 10. 2019Generation Plus/Alt werden war gesternWuppertalGesundheit, Wohnen, Reisen, Hobbys 
13. October 2019SeniorenmesseBurgdorfGesundheit, Wohnen
20. February 190050plus InfotageHeilbronnLeben, Wohnen, Fitness und Gesundheit
2.11.-3.11.201950plus Freude am LebenLangenfeldWohnen, Vorsorge, Freizeit, Gesundheit
9.11.-10.11.201950plus Freude am LebenHeinsbergWohnen, Vorsorge, Freizeit, Gesundheit
15.11.-17.11.2019senaktivInnsbruck (A)Hobby, Heim, Gesundheit, Wellness, Reisen
21.11.-24.11.2019Die besten JahreStuttgartAlter, Vorsorge, Gesundheit

Die Messen werden eingerahmt von Vorträgen und Mitmachprogrammen. In den Vorträgen geht es um Glück und Zufriedenheit im Alter, wie gelingendes Altern aussieht und die neue Kultur des Alterns. Die Herausforderung einer alternden Gesellschaft verlangen nach neuen Antworten, weil wir immer älter werden und – wir Alten – prozentual immer mehr.

Info, Mitmachen und Spaß im Programm

Natürlich geht es auf den Messen um Ernährung und Gesundheit, Reisen, Wellness, Kultur – und nicht zuletzt Mode. Finanzen ist ebenfalls ein wichtiges Thema und Wohnen. Die Erfurter Messe hat sich das Thema Genuss auf die Fahnen geschrieben und wird einen Live-cooking-Bereich mit regionalen Produkten einrichten.

Bilder von der „Inviva“ 2015


Die 50plus-Generation hat viele Fragen, deswegen laden die Messemacher zu Diskussionsrunde, Workshops und Promi-Gesprächen ein. Der Spaß kommt ebenfalls nicht zu kurz: Auf der „Die 66“ im vergangenen Jahr verzauberte beispielsweise die Mezzosopranistin Cornelia Lanz das.

 

Foto: meine-afa.de