Immobilie rentenfit: Dezentrale Lüftung für Werterhalt

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Gesund wohnen und Heizkosten sparen: Warum eine dezentrale Lüftung die ideale Nachrüstung für die Generation 60plus ist – ganz ohne Großbaustelle.

Der Ruhestand ist die Zeit, um das Erreichte zu genießen. Das Eigenheim ist abbezahlt, die Kinder sind flügge. Doch während wir Pläne schmieden, altert die Immobilie mit uns. Für ein barrierefreies Bad wird oft früh gesorgt, doch ein entscheidender Wohlfühlfaktor bleibt meist unsichtbar: die Raumluft. Eine dezentrale Lüftung ist die ideale Lösung für alle, die ihre Immobilie für die Rente fit machen wollen, ohne sich in Großbaustellen und Schulden zu stürzen.

Warum gerade jetzt? Die „Atmung“ des Hauses

Mit den Jahren verbringen wir mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Gleichzeitig verzeiht unser Immunsystem schlechte Luft, CO2-Anstauungen oder Schimmelsporen weniger großzügig als mit 30. Unser Körper verändert sich; die Schleimhäute werden trockener; das Immunsystem arbeitet langsamer; die Lungenkapazität nimmt ab. Was in jungen Jahren nur ein „müffeliges“ Schlafzimmer war, wird im Alter zur echten gesundheitlichen Belastung. Schimmelsporen, die ein 30-Jähriger problemlos wegatmet, können bei einem 70-Jährigen zu chronischer Bronchitis führen. Gleichzeitig verändert sich das Nutzungsverhalten. Wo früher mehrmals täglich gelüftet wurde, wird im Ruhestand oft länger in geschlossenen Räumen verweilt. Die CO2-Konzentration steigt, die Luftqualität sinkt. Eine automatisierte Lüftung nimmt Ihnen das Mitdenken ab – sie sorgt 365 Tage im Jahr für frischen Sauerstoff, ohne dass Sie ständig Fenster öffnen und schließen müssen.

Der Charme der Dezentralität

Im Gegensatz zu komplexen zentralen Anlagen (abgehängte Decken, Kanalführung, eigener Technikraum) ist die dezentrale Lösung perfekt für die Nachrüstung im Bestand:

  • Keine Großbaustelle: Ein sauberer Kernbohrer durch die Außenwand genügt. Kein Aufreißen von Böden, keine abgehängten Decken.

  • Wärmerückgewinnung: Moderne Geräte speichern die Wärme der verbrauchten Luft und geben sie an die frische Zuluft ab. Das schont die Finanzen, da bis zu 90 Prozent der Heizwärme im Haus bleiben.

  • Minimaler Aufwand: Die Wartung beschränkt sich auf einen einfachen Filterwechsel (meist werkzeuglos), den man alle paar Monate mit einem Handgriff selbst erledigen kann.

Wärmerückgewinnung fürs schmale Budget

Ein häufiger Einwand gegen Lüftung ist: „Das kostet doch nur Heizenergie.“ Auch hier trumpft die dezentrale Lösung auf. Moderne dezentrale Lüftungsgeräte arbeiten mit hochwirksamer Wärmerückgewinnung. Das Prinzip ist genial einfach: Im Gerät sitzt ein Keramik- oder Aluminiumspeicher. Er arbeitet im Wechselmodus. 70 Sekunden lang bläst das Gerät verbrauchte, warme Raumluft nach draußen. Die Wärme bleibt im Speicher zurück. Dann stoppt der erste Ventilator, der zweite startet und saugt kalte Außenluft an. Diese strömt über den warmen Speicher und nimmt die gespeicherte Wärme mit in den Raum. Dies geschieht 30 bis 40 Mal pro Stunde. Das Ergebnis: Die Zuluft kommt im Winter mit 17 °C bis 19 °C im Raum an, nicht mit 0 °C. Der Heizungsverlust wird um 80 bis 90 Prozent reduziert. Hausbesitzer sparen Heizkosten, ohne auf frische Luft verzichten zu müssen – ein unschlagbares Argument.

Wartungsarmut: Einmal im Jahr ist genug

Mit 70 will niemand mehr auf der Leiter stehen und Lüftungskanäle reinigen. Auch hierfür ist die dezentrale Lüftung die altersgerechte Lösung. Ein zentrales System hat Dutzende Meter Kanal, die alle paar Jahre professionell gereinigt werden müssen. Ein dezentrales Gerät hat nur sich selbst. Die Wartung beschränkt sich auf den Austausch der Filter. Das ist ein Handgriff: Frontklappe öffnen, alten Filter raus, neuen Filter rein. Je nach Umgebungsluft (viel Pollen, viel Staub) alle vier bis sechs Monate. Wer das nicht mehr selbst machen möchte, kann einen handwerklichen Enkel oder einen günstigen Helfer beauftragen. Viele moderne Geräte signalisieren sogar per LED, wann der Filter fällig ist. Niemand muss es sich merken, das System erinnert einen.

Gesundheitlicher Mehrwert: Gefilterte Luft

Im Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für Allergien und Atemwegserkrankungen. Dezentrale Lüftungsgeräte sind standardmäßig mit Filtern ausgestattet. Ein guter Filter (mindestens ePM10, besser ePM2.5) hält nicht nur Insekten und groben Staub zurück, sondern auch einen Großteil der Feinstaubbelastung und Pollen. Für Allergiker ist das ein Quantensprung. Sie können im Sommer die Fenster geschlossen halten (und damit die Pollen draußen) und trotzdem frische Luft atmen. Die Filterleistung ist bei dezentralen Geräten oft sogar besser als bei zentralen Anlagen, da der Weg vom Filter bis zum Raum kurz ist und keine Verunreinigung im Kanalnetz stattfindet. Wer unter Heuschnupfen oder Hausstauballergie leidet, wird den Unterschied bereits nach der ersten Nacht spüren.

Werterhalt: Das Haus verkaufen können

Irgendwann, vielleicht in 20 Jahren, wird das Haus den Besitzer wechseln. Ein Haus ohne zeitgemäße Lüftung ist heute schwer verkäuflich. Es gilt als sanierungsstau-behaftet. Ein Haus mit dezentraler Lüftung hingegen punktet mit moderner Technik, ohne dass der Käufer Angst vor einer Großbaustelle haben muss. Die Investition in dezentrale Lüftung ist also auch eine Investition in die spätere Vermarktbarkeit. Sie erhalten den Wert Ihrer Immobilie und machen sie fit für die nächste Generation. Das ist keine Kostenfrage, das ist vorausschauende Vermögensplanung.

Klein, leise, weise

Die dezentrale Lüftung ist die ideale Technologie für alle, die ihr Haus gesund erhalten wollen, ohne es zur Baustelle zu machen. Sie ist leise, spart Energie, verbessert die Luftqualität radikal und erfordert kaum Wartung. Für Menschen in der Vorruhestandsphase ist sie die perfekte Antwort auf die Frage: ‚Was kann ich heute tun, damit ich morgen besser lebe?‘ Die Antwort lautet: Ein Loch in die Wand bohren. Und einen stillen, klugen Helfer einziehen lassen, der 24 Stunden am Tag für Ihre Gesundheit arbeitet.

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Helmut Achatz

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