Auto selbst reparieren und Geld sparen

Für Rentner gehört das eigene Fahrzeug einfach zum Alltag – als Garantie für Mobilität. Wer als Rentner sparen muss, setzt am besten beim Auto an. Warum nicht bei der Reparatur sparen und selbst reparieren. Was geht und was nicht?

In der Stadt ist ein Auto vielleicht nicht unbedingt notwendig, aber auf dem Land. Wer mobil sein will kommt ohne kaum aus. Wer nur eine kleine Rente hat, für den wird ein Auto allerdings wegen hoher Spritpreise, Versicherungs- und Reparaturkosten fast schon zum Luxus – eine Zwickmühle. Wie lässt sich dieser Zwiespalt auflösen? Wie wäre es denn mit Selbermachen? Damit lässt sich Geld sparen.

Reparieren leicht gemacht

Der Luftfilter setzt sich zu, der Auspuff rostet, der Ölwechsel steht an und die Reifen sind abgefahren. Wer nur ein bisschen handwerkliches Geschick hat, kann das mit ein wenig Erfahrung und mit dem passenden Werkzeug leicht selbst reparieren und die defekten Teile gegen neue auswechseln. Das spart Geld.

Ölwechsel für kleines Geld

Eine der wichtigsten Wartungsarbeiten, die sich für kleines Geld auch problemlos selbst machen lassen, ist der Ölwechsel – fällig in der Regel alle 15 000 Kilometer oder einmal im Jahr. Dafür braucht es eigentlich nur eine Hebebühne oder eine Auffahrhilfe, so dass der Do-it-your-selfer den Ölfilter und die Ölablassschraube leichter entfernen und den Auffangbehälter für das Altöl platzieren kann. Vorher sollte noch der Deckel am Öleinfüllstutzen, durch den das neue Öl später eingefüllt wird, abgeschraubt werden. So fließt das alte Öl – am besten betriebswarm (Vorsicht vor Verbrennungen!) – besser ab. Nach dem Aufbocken des Fahrzeuges Ölablassschraube lösen und das Altöl in einem geeigneten Behälterauffangen. Nach dem Ablassen, die Schraube wieder fest verschließen, den neue Ölfilter einsetzen und schon kann das neue Öl eingefüllt werden. Das Altöl kann bei dem Händler, bei dem das neue Motoröl gekauft wurde, auch wieder zurückgegeben werden.

Luftfilterwechsel schnell erledigt

Ein weiteres Verschleißteil am Auto, das immer wieder in regelmäßigen Abständen gewechselt werden muss, ist der Luftfilter. Der sitzt im Luftfilterkasten und ist somit bei den meisten Autos gut zu erreichen. Für einen Luftfilterwechsel reicht meist handelsübliches Werkzeug. Das meist mit vielen Falten versehene, spezielle Filterpapier muss von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Dabei sollte auch gleich der Luftfilterkasten mit gereinigt werden, denn darin setzt sich öfter mal Schmutz ab. Meist ist der je nach Modell zwischen 20 und 100 Euro teure Luftfilter in weniger als 20 Minuten auch von Laien zu wechseln. Der Autobesitzer spart sich das Geld für den Werkstattbesuch.

Auspuffwechsel kein Problem

Einfacher wird es beim Auspuffwechsel. Auch beim Wechsel vom Endschalldämpfer lässt sich bares Geld sparen. Das Fahrzeug muss nur rückwärts auf zwei Auffahrrampen gefahren werden, die Schelle zwischen dem Mittelschalldämpfer und dem Endschalldämpfer (Vorsicht – heiß!) wird gelöst und schon kann der alte Auspuff samt Aufhängungsgummis abgezogen werden. Dann neue Gummis am neuen Auspuff montieren, alles wieder einfädeln und die Halterungsschelle wieder fest anziehen.

Reifenwechsel als Standard-Spar-Modell

Wer richtig Geld sparen will oder muss, lagert seine Reifen am besten in der eigenen Garage – hängend oder auf einem sogenannten Reifenbaum, denn die Werkstatt verlangt natürlich Geld fürs Einlagern von Reifen. Mit ein bisschen Hilfe ist auch der Wechsel kein Problem. Dafür braucht es einen Wagenheber: Fahrzeug aufbocken, Radbolzen oder -muttern lösen, alte Reifen samt Felgen abbauen und Saisonreifen aufziehen. Wichtig ist, dass die Reifen ab und an zum Auswuchten gebracht werden.

Batteriewechsel – Job für Sparfüchse

Auch moderne Autobatterien halten nicht ewig – nach fünf bis sieben Jahren muss eine neue Starterbatterie her. Für einen Wechsel muss das Fahrzeug zunächst abgestellt werden und alle Verbraucher am Auto sollten abgeschaltet sein. Dann zuerst das schwarze Kabel am Minuspol entfernen, in einem zweiten Schritt das rote Kabel am Pluspol. Sind beide Kabel abmontiert, so kann die Halterung der Batterie an der Karosserie abgeschraubt werden und der alte Akku wird aus dem Auto herausgehoben. Nach dem Einsetzen und Festschrauben der neuen Autobatterie wird das rote Kabel am Pluspol zuerst befestigt, ehe dann das schwarze Kabel am Minuspol folgt.  Wer Korrosion an den Batterie-Polen verhindern will, reibt diese vorher noch mit säurefreiem Fett ein.

Auch Arbeiten wie der Glühbirnenwechsel oder der Wechsel der Wischerblätter müssen nicht in einer teuren Werkstatt erfolgen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick, dem passenden Werkzeug und etwas Erfahrung schaffen das viele auch selbst.




Regierung will mit Rentenkonto Rentner linken

Und wieder einmal gaukelt uns die Regierung vor, die Höhe der Rente ließe sich auf Knopfdruck abrufen. Arbeits- und Finanzminister schmieden eine unselige Allianz, um die Rentner mit einem Rentenkonto noch besser überwachen und abzocken zu können. Also Vorsicht!

Dem Staat ist nur daran gelegen, den Bürger zu kontrollieren, um auch noch den letzten Cent aus ihm heraus zu kitzeln. Ein Online abrufbares Rentenkonto wäre doch die ideale Lösung. Genau daran arbeiten Arbeit- und Finanzminister laut „Bild“. Mit einem Klick, so das Blatt, soll jeder in Deutschland zukünftig erfahren können, wie viel Geld er im Alter zur Verfügung hat.

Das hat nichts mit Fürsorge zu tun, dahinter steckt die Absicht, den Bürger auszuhorchen. Denn, für den Staat ist es ein leichtes, sich Zugang zu diesem Renten-Check zu verschaffen.

Wer will ein Rentenkonto?

Wer will denn so was? Es gibt einige Befürworter für eine solche übergreifende Infoplattform, in der alles zusammengefasst sein könnte, was der einzelne Bürger wissen muss, um einschätzen zu können, was er im Alter an Versorgungsansprüchen zu erwarten hat. Da ist zum einen der Bankenverband, dann natürlich der Arbeits- und Finanzminister und die Deutsche Renten Information. Auch das Deutsche Institut für Altersvorsorge spricht sich dafür aus. Treibende Kraft ist die Deutsche Renten Information.

Vorsicht vor staatlicher Fürsorge

Klingt aufs Erste plausibel und löblich. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zitierte den jetzigen Wirtschaftsminister Peter Altmaier mit den Worten, dass „durch die Einführung eines digitalen Bürgerportals künftig sichergestellt werden soll, dass alle Verwaltungsdienstleistungen deutschlandweit elektronisch verfügbar sind“, so sein hehrer Ansatz. Gleichzeitig müsse ein solches Portal den Bürgern den Zugang zu einer unabhängigen Plattform bieten, die alle Ansprüche aus gesetzlicher Rente, Betriebsrente und privater Vorsorge sicher, einfach und übersichtlich zusammenfasst. Damit solle, so Altmaiers Argument, nachvollziehbar sein, „welche Anwartschaften der Bürger in den verschiedenen Säulen der Altersversicherung angespart hat“.

Wie gesagt, klingt fürsorglich. Cui bono – wem nützt ein solches Rentenkonto? Wirklich dem Bürger – oder nicht doch eher dem Staat. Dank eines solchen Rentenkontos kann der Staat dann viel besser abschätzen, wo er den Bürger noch schröpfen kann, denn dann liegen ja die ganzen Vermögensverhältnisse des Bürger offen – und für den Staat vergleichsweise bequem erreichbar.

Skepsis ist angebracht

Woher diese Skepsis? Dem Staat ist nicht zu trauen, das hat die Doppelverbeitragung von Direktversicherungen bewiesen. Der Staat beutet Betriebsrentner aus, für die Altersvorsorge wegen des Zugriffs von Staat und Krankenkasse zum Minus-Geschäft wird. Die Lebensversicherer werden vom Staat gezwungen, jeden Cent an die Krankenversicherung zu melden, den ein Bürger im Laufe seines Lebens über eine Direktversicherung angespart hat. Diese Information ist für Staat und Sozialversicherung Milliarden wert, denn der Besitzer einer Direktversicherung zahlt bei Rentenbeginn den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil plus Pflegeversicherungsbeitrag an seine Krankenversicherung – annähernd 20 Prozent zehn Jahre lang. Möglich gemacht hat diese Enteignung ein Gesetz aus dem Jahre 2004, initiiert von der damaligen rot-grünen Regierung mit Unterstützung der Union. Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz wird rückwirkend auch auf Verträge angewandt, die lang vor Inkrafttreten des Gesetzes abgeschlossen worden waren.

Excel statt Rentenkonto

Aber zurück zum Rentenkonto. Dem deutschen Staat ist in punkto Altersvorsorge nicht zu trauen, das hat er bis lang mehrfach bewiesen. Initiative in punkto Rentenübersicht ist besser – und dafür gibt es ein einfaches Mittel: eine Excel-Tabelle. Jeder kann in diese Tabelle alle Daten selbst eintragen, Excel summiert die Zahlen auf. Wer diese Tabelle ständig aktualisiert, hat problemlos einen Überblick über seine Altersvorsorge. Ach ja, Excel. Das ist ein Tabellenkalkulationsprogramm von Microsoft – das zu lernen ist kein Zauberwerk. Viele Windows-Nutzer dürften vermutlich bereits Excel auf ihrem Rechner haben. Die Bundesregierung könnte ja jedem ein Exemplar schenken. Wie wäre es denn, wenn der Staat statt in ein Rentenkonto zu investieren, in Finanzwissen investieren würde, wie es ja schon seit langem von Wirtschaftlern gefordert wird? Bislang sind alle derartigen Vorstöße im Sande verlaufen – oder habe ich da etwas nicht mitbekommen?




Offener Brief an Angela Merkel wegen Betriebsrenten

Betriebsrentner sind wütend, weil ihnen annähernd ein Fünftel im Alter fehlt. Sie werden von Staat und Krankenkassen abgezockt. Der Verein der Direktversicherungsgeschädigten (DVG) hat an Angela Merkel einen offenen Brief geschrieben, weil sie sich gegen eine Entlastung ausgesprochen hat.

Hier der Wortlaut des offenen Briefes des Vereins der Direktversicherungsgeschädigten (DVG) an Angela Merkel:

„Bild“ titelt „Merkel lehnt Entlastung von Betriebsrentnern ab“. Wir sind sehr überrascht, denn Union und SPD haben sich für eine Entlastung ausgesprochen. Damit brüskieren Sie 18 Millionen Menschen, die seit 2004 satte 44 Milliarden Euro an Krankenkassen- und Pflegebeiträge gezahlt haben. Allein der Betrag verdeutlicht, wie ein Gesetz die Lebensplanung vieler Menschen sabotiert – ohne Vorwarnung, ohne Übergangsfrist und rückwirkend.

Merkel lehnt Entlastung ab

Die Bundesregierung hätte ausreichend Gelegenheit gehabt, dieses Unrecht wieder gutzumachen. Warum steht im Koalitionsvertrag nichts von Entlastung? Beseitigen Sie dieses Unrecht sofort! Unterstützen Sie die Initiativen der Bayerischen Staatsregierung, Ihres Gesundheitsministers Jens Spahn und zahlreicher Kolleginnen und Kollegen Ihrer Fraktion. Und akzeptieren Sie doch bitte die klare Beschlusslage des Parteitages der CDU.

Protest gegen Merkels Hinhaltetaktik

Denken Sie daran: Schlechte Wahlergebnisse haben Gründe. Irgendwann begreift auch der letzte Wähler, was er von den Wahlversprechen der Union zu halten hat. Der Direktversicherungsgeschädigte e.V. (DVG) ist offen für Vorschläge zur Entlastung. Was wir nicht länger hinnehmen, ist das „Aussitzen“ dieses Themas.

Wir hoffen, Sie begreifen, dass die Bürger diesen Zustand nicht länger einfach hinnehmen. Sie müssen umdenken, um bei den bevorstehenden Wahlen das Vertrauen von 18 Millionen Wählerinnen und Wählern zurück zu gewinnen.




So klappt’s mit dem Umzug im Alter

Ein Umzug im Alter ist eine Herausforderung. Aber mit kompetenten Helfer ist auch diese Aufgabe lösbar. Die besten Tipps für einen stressfreien Umzug.

Umziehen im Alter? Manche wollen, andere müssen umziehen. Da spielt vieles eine Rolle – weil Haus oder Wohnung nach dem Tod des Partners zu groß sind oder nicht altersgerecht, weil wir zurück in die alte Heimat oder einfach näher zu den Enkeln rücken wollen. Nicht selten spielt auch das Geld eine Rolle. In der Großstadt steigen die Mieten und die Rente reicht nicht mehr, während es sich anderswo billiger leben lässt. Unbenommen ist ein Umzug für die 60plus-Generation eine Herausforderung.

Immer mehr Senioren ziehen um

Gerade in München, Hamburg und Berlin trifft es immer mehr Senioren, die sich ihr Viertel oder ihren Kiez nicht mehr leisten können. Als letzter Ausweg bleibt dann nur noch der Umzug. Es dürfte nicht sonderlich verwundern, dass gerade in München und Berlin Seniorenumzüge nichts Besonderes mehr sind. Es gibt Schätzungen, danach ist jeder dritte Berliner dieser Altersgruppe in den vergangenen zehn Jahren mindestens einmal umgezogen ist.

Wer sich für einen Umzug entschließt, sollte einiges beachten – und sich am besten eine Checkliste anlegen. Wir Älteren haben im Laufe unseres Lebens einiges angesammelt an Erinnerungsstücken; wir sind verwurzelt mit unserer Umgebung und haben ein gewachsenen soziales Netz. Wie wollen wir diesen Schritt bewältigen?

Schaffen wir das? Nehmen wir alles mit? Was müssen wir aussortieren? Wer kümmert sich um Telefon- und TV-Anschluss am neuen Domizil? Wessen Hilfe können wir in Anspruch nehmen?

Umzug ohne Stress

Das Zögern der Älteren und die Scheu vor einem Umzug hat natürlich handfeste Ursache:

  • Geringere Mobilität
    Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, so sind wir nicht mehr so belastbar wie in jungen Jahren. Selbst das Einpacken wird zum Kraftakt. Meist ist die neue Wohnung kleiner oder anders geschnitten als die alte, das heißt, wir müssen uns von vielem trennen. Dann müssen sie sich ja noch ums Renovieren der alten Wohnung kümmern – alles in allem ist das ein ziemlicher Kraftakt.
  • Aufgabe des gewohnten Umfelds
    Wir lassen unser Umfeld hinter uns. Das fängt beim gewohnten Ausblick an und hört beim Schwatz mit den Nachbarn auf. Wir müssen uns in punkto Einkaufen und Arzt neu orientieren. Sich umzugewöhnen fällt aber im Alter schwerer als in jungen Jahren.
  • Viele kostbare Erinnerungsstücke
    Im Laufe der Jahre sammeln sich immer mehr Gegenstände an, mit denen wir wertvolle Erinnerungen verbinden. Sie sollten den Umzug unbeschadet überstehen.

Beim Umzug helfen lassen

Das alles selbst stemmen zu wollen, ist keine gute Idee. Besser ist es, eine Umzugsfirma zu engagieren – eine, die sich mit Seniorenumzügen auskennt. Es lohnt sich, Angebote zu vergleichen und dann alles durchzusprechen. Profis haben Routine, so dass sich manche Probleme von selbst lösen.

In der Regel ist es ja nicht damit getan, Kartons zu transportieren. Schnell tauchen Fragen auf wie:

  • Wer verpackt den Hausrat?
  • Wer entsorgt überzählige Möbel und Hausrat?
  • Wer renoviert die alte Wohnung?
  • Wer schließt Waschmaschine und Herd an?
  • Wer kümmert sich um die Lampen?
  • Wer demontiert und montiert Rollos, Jalousien und ähnliches?

Am Umzug hängt weit mehr als nur den Haushalt von A nach B zu verlegen. Es geht um die Ummeldung beim Strom- und Gas-Lieferanten, ums Telefon und um Lieferdienste. Einiges können wir delegieren, wodurch ein Seniorenumzug auch relativ stressfrei ablaufen kann.




Brauchen wir ein Job-Plattform für Rentner?

Was für eine Frage. Ja, wir brauchen eine Job-Plattform für Rentner. Einige Silver Ager wollen oder müssen arbeiten. Sie bringen Wissen mit, das Unternehmen brauchen. Umgekehrt suchen Silver Ager Bestätigung, auch in finanzieller Form. In Österreich tut sich etwas – und in Deutschland?

Bei Siemens werden Ältere systematisch aussortiert und gedrängt, einen Auflösungsvertrag zu unterschreiben. Siemens ist dabei nicht der einzige Konzern hierzulande, der versucht, die Silver Ager loszuwerden. Schade, offensichtlich hat der Konzern nicht begriffen, welchen Erfahrungsschatz er hat, den er nur heben müsste. Siemens ist indes nicht symptomatisch für den Umgang von Unternehmen mit ihren Beschäftigten. Andere Konzerne wissen sehr wohl, was sie an den Älteren haben. Über kurz oder lang werden Unternehmen das Potenzial der Älteren anzapfen müssen, um Arbeitsplätze zu besetzen.

Job-Plattform für Silver Ager

Allein dieses Beispiel zeigt, dass es gerade hierzulande ein Umdenken braucht, einen Paradigmenwechsel, wie das so schön heißt. Offensichtlich sind die Österreicher da schon weiter. In Wien hat sich eine Online-Plattform gebildet, die das Wissen und Können von Silver Agern für Unternehmen anzapfen wollen. „Grow Wiser“ ist Motto und Programm der Plattform WisR, die Silver Ager und Unternehmen zusammenbringen will.

Dabei geht es den Recruitern nicht nur um die Vermittlung von Silver Agern, sondern auch um Aufklärung, Beratung und Hintergründe. In ihrem Blog kläre sie über Zuverdienst und die Rahmenbedingungen auf, über Selbstständigkeit und liefern Tipps für den Lebenslauf.

Expansion nach Deutschland

Noch beschränkt sich die Plattform WisR auf Österreich, aber das soll sich laut Daniel Eberharter von WisR ändern. Bereits im April will das Unternehmen seine Radius auf den süddeutschen Raum erweitern.

Die Wiener haben begriffen, dass der „demographische Wandel die Gesellschaft grundlegend und damit auch den Arbeitsmarkt ändert“, so WisR-Gründerin Klaudia Bachinger.

Die Registrierung ist für Silver Ager übrigens kostenlos, für Unternehmen im Abosystem nutzbar.

Am 12. März haben es die Newcomern in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ bei Puls4 geschafft, die durchaus vergleichbar ist mit „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Ein Deal kam indes nicht zustande. Aber die Jungunternehmerinnen sind offensichtlich zuversichtlich, weitere Geldgeber für ihre Expansion nach Deutschland zu finden.

Die Wiener sind indes nicht die einzigen, die sich Gedanken machen über die Babyboomer und ihrem Wunsch, wenigstens zeitweise und in Teilzeit zu arbeiten. In Frankfurter gibt es das Online-Netzwerk für erfahrene Fach- und Führungskräfte MASTERhora. Die Frankfurter sind aber nicht explizit für Rentner da, sondern für die Generation 50plus.

Im österreichischen Bodensdorf hat sich der Verein Unruhestandaktiv gegründet, der die Generationensolidarität in Wirtschaft und Gesellschaft fördert, multikulturelle Generationentreffpunkte organisiert und Spiel-, Lern-, und Werkräumen sowie Kooperationen organisiert.

Foto: WisR




Frauen sind im Alter arm dran – ärmer als Männer

Beim Ruhestandsgeld klafft weiter eine Lücke zwischen Frauen und Männern. Sie wird zwar langsam kleiner, weil mehr Frauen erwerbstätig sind und Erziehungszeiten besser anerkannt werden, aber so richtig befriedigen kann das nicht.

Wenn westdeutsche Frauen ihren Rentenbescheid anschauen, muss ihnen schlecht werden, denn da stehen im Schnitt kaum mehr als 600 Euro und ein paar Zerquetschte drauf. Westdeutsche Männer bekommen hingegen im Schnitt 1078 Euro und damit deutlich mehr. Die Lücke bei den Renten der Vertreter beider Geschlechter ist gewaltig. Ostdeutsche haben’s besser, vor allem ostdeutsche Frauen, denn sie bekommen im Schnitt wohlgemerkt 894 Euro, ostdeutsche Männer 1171 Euro.

In der ehemaligen DDR war das System der Kindergärten und Horte deutlich besser ausgebaut als in Westdeutschland, weswegen ostdeutsche Frauen durchgehend arbeiten konnte. Zudem war Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland bis zur Wende nahezu unbekannt. Das heißt, viele ostdeutsche Frauen können bis dahin eine durchgehende Erwerbsbiografie vorweisen.

Frauen bekommen 606 Euro, Männer 1087

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat sich die Unterschiede bei den Ruhegeldern einmal vorgenommen und errechnete, dass Frauen 2014 durchschnittlich 618 Euro, Männer 1037 Euro gesetzliche Renten bekommen. Bei den Betriebsrenten sei die Differenz sogar noch eklatanter. So bekämen Männer 2011 im Schnitt mit 574 Euro fast dreimal so viel Geld wie Frauen. Für 2015 hat die Stiftung ein „Gender Pension Gap“ von 53 Prozent errechnet. Seitdem hat sich kaum etwas verändert, denn auch heute sind die Unterschiede immer noch eklatant.

Gesetzliche und private Rente addiert, sind es bei Frauen nur 43 Prozent der Altersbezüge wie bei Männern. Die Unterschiede haben sich der Studie zufolge seit Anfang der 90er-Jahre zwar angeglichen, aber so richtig befriedigen kann das niemand.

Wer hat schuld an dieser Diskrepanz?

Wer oder was trägt Schuld an dieser Diskrepanz: Die mangelnde Vereinbarkeit von Kindererziehung und Arbeit. Mal ehrlich, meist bleibt die Kindererziehung doch bei den Frauen hängen – und damit sind sie später im Rentenalter die Gekniffenen. Denn ihnen fehlen Beitragszeiten, obwohl sie etwas für die Rentenversicherungen getan haben, nämlich das Heranziehen künftiger Beitragszahler.

Knapp zusammengefasst heißt das:

  • Lücken in der Erwerbsbiografie: Frauen waren häufig nicht durchgängig berufstätig
  • oft nur Teilzeit: Frauen arbeiten häufig nur Teilzeit
  • Niedriglohn: Frauen tendieren zu Berufen (sozialer Bereich, Dienstleistung), in denen sie weniger verdienen
  • Öfter mal Pausen: Kinder zu betreuen, verlangt Präsenz und das lsst sich nur schwer mit dem Job vereinbaren
  • Minijobs: häufig nutzen Frauen Minijobs ohne Rentenversicherung

Frauen weltweit schlechter versorgt

Übrigens, die „geschlechtsbezogene Ungleichheit in der Alterssicherung ist keine deutsche Besonderheit, wenngleich die Situation in Deutschland im europäischen Vergleich besonders ungünstig ist“, so das Institut der Hans-Böckler-Stiftung.

Am 8. März 2019 ist Frauentag – und in Berlin sogar ein Feiertag, den es einst auch in der DDR gab. Die Berliner haben den Frauentag vor allem eingeführt, weil sie sonst so wenige Feiertage haben. Bayern beispielsweise hat 13 Feiertag, die Augsburger sogar noch einen mehr. Wer in erfunden hat, darüber streiten sich Deutsche und Amerikaner. Denn bereits 1909 haben gab es einen Frauentag in den USA. 1910 schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf der Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines entsprechenden Gedenktags vor.

Am 18. März 2019 gibt es dann den Equal Pay Day. Der Equal Pay Day (EPD) ist so etwas Ähnliches wie der Steuerzahlergedenktag, denn bis dahin arbeiten Frauen umsonst (im Vergleich zu Männer, die mehr verdienen). 2018 war der Equal Pay Day übrigens am 19. März, das heißt, es hat sich in punkto Gender Pay Gap kam etwas verändert.




Freiwillig Beiträge in die Rentenkasse zahlen

Freiwillig Beiträge in die Rentenkasse zahlen? Warum nicht! Wer noch rückwirkend für 2018 einzahlen will, muss sich beeilen, denn die Frist endet am 1. April 2019.

Bei Sparkassen und Banken gibt es keine Zinsen mehr, wie Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) gerade versicherte, warum also nicht in die Rentenkasse einzahlen und so das Ruhestandsgeld erhöhen. Freiwillig Beiträge können sich laut „Finanztip“ durchaus lohnen für alle, die noch 20 Jahre Rente beziehen (ohne Rentenerhöhung).

Freiwillig Beiträge zahlen

Die Beitragszahlung für das Jahr 2018 ist noch bis zum 31. März 2019 möglich, weil der 31. März aber auf einen Sonntag fällt, ist die Frist bis zum 1. April verlängert. Die Beitragshöhe kann zwischen dem Mindestbeitrag in Höhe von 83,70 Euro und dem Höchstbeitrag in Höhe von 1209 Euro frei gewählt werden. Die Beiträge können für Versicherte möglicherweise wichtig sein, um den Versicherungsschutz für eine Erwerbsminderungsrente aufrechtzuerhalten oder die Wartezeit für eine Altersrente zu erfüllen.

Seit 2017 können auch Altersvollrentner bis zum Erreichen ihrer Regelaltersgrenze freiwillige Beiträge zahlen, um ihre Rente zu erhöhen. Die Broschüre „Freiwillig rentenversichert: Ihre Vorteile“ informiert darüber, welche Möglichkeiten und Vorteile die freiwillige Versicherung bietet.




Lebensversicherungen sind nichts für die Altersvorsorge

Unbewusst haben wir’s ja alle gewusst, dass Lebensversicherungen nicht für die Altersvorsorge taugen. Der Bund der Versicherten (BdV) hat es auf den Punkt gebracht: Viele, wenn nicht sogar die meisten kündigen ihre Versicherung – mit Recht, denn die Nachteile überwiegen.

„Kündigungen von Lebensversicherungen sind der Normalfall, nicht die Ausnahme“, hat der BdV hochgerechnet und bezieht sich dabei auf die Statistik der Versicherer.  Die vom Gesamtverband der Versicherer (GDV) veröffentlichten Stornoquote liegt bei 2,6 Prozent. Hochgerechnet auf eine Laufzeit von 28 Jahren und länger kommt da einiges zusammen. Deshalb seien Leben-Policen ungeeignet zur Altersvorsorge, meint BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein.

20 Prozent Abzug bei Lebensversicherungen

Der BdV schätzt, dass „wenn heute hundert Männer im Alter von 20 Jahren einen Vertrag bei einem Lebensversicherer zur Altersvorsorge abschließen, nur noch durchschnittlich 27 diesen Vertrag bei Rentenbeginn haben; drei werden verstorben sein und 70 werden den Vertrag zwischenzeitlich gekündigt haben“.

Wenn sich jetzt noch herumspricht, dass bei Auszahlung der Lebensversicherung annähernd 20 Prozent flöten gehen, dann lohnt sie sich überhaupt nicht mehr – und noch mehr kündigen oder lassen ihre Versicherung ruhen. Denn, für Kapitallebensversicherungen, die im beruflichen Umfeld abgeschlossen werden, müssen gesetzlich Krankenkassenversicherte doppelte Beiträge zahlen, was sich einschließlich Zusatz- und Pflegebeitrag auf mehr als 18 Prozent addiert. Eine Kapitallebensversicherung kann sich angesichts dieser hohen Abgabenquote nicht rentieren.

Negativzins ruiniert jede Rendite

Wegen des anhaltenden Negativzins verdienen die Versicherer immer weniger und haben die Überschussbeteiligung von Kapitallebensversicherungen meistens schon auf null abgeschmolzen. Einige Versicherungskonzerne wollen ihre Kunden mit einer Kapitallebensversicherung am liebsten ganz loswerden. Einige haben den Kundenstamm ja bereits in Run-off-Gesellschaften ausgelagert.

Diese Aktionen fördern nicht gerade das Vertrauen in eine Kapitallebensversicherung. Der BdV sieht darin gar die „Verwahrlosung der Lebensversicherungsbranche“, wie das „Versicherungsjournal“ schreibt. Versicherte würden nicht mehr als Vertragspartner gesehen, sondern zur Ware degradiert. Fakt ist, dass Lebensversicherungen kompliziert und intransparent seien, wie die „Nordwest Zeitung“ schreibt. Viele Kunden seien enttäuscht, wenn sie ihre Schlussabrechnung in Händen halten, weil es weniger ist als erwartet.

Versicherer verschaukeln Verbraucher

Die Branche wehrt sich natürlich gegen Attacke aus dem Verbraucherschutzlager. Der Branchenverband GDV wies laut „Versicherungsjournal“ die BdV-Behauptungen als „falsch“ zurück. Dabei werde unterstellt, dass die Stornoquote für jedes Jahr – unabhängig von der Laufzeit – identisch sei. Dabei zeige die Statistik, dass es mehr frühes als spätes Storno gebe. Hauptgründe für Storno seien Scheidung, Überschuldung und Arbeitslosigkeit. Die niedrige Stornoquote unterstreiche das Vertrauen der Kunden in die Lebensversicherung.

Doppelverbeitragung – wie bitte?

Wenn denn die Kundenfreundlichkeit der Versicherer so groß wäre, könnten sie ihre Kunden ja schon bei Vertragsabschluss über die Doppelverbeitragung zu Beginn der Rente aufklären. Mal ehrlich, wer wurde darüber aufgeklärt? Ich kennen keinen Fall, in dem der Versicherer seine Kunden über den annähernd 20-prozentige Verlust zu Beginn der Bezugsphase aufklärt. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Obwohl der Direktversicherungsgeschädigte e.V. (DVG) seit Jahren aufklärt und gegen diese Enteignung protestiert, gibt es immer noch viele mit Kapitallebensversicherung, die nicht wissen, was am Ende an Belastungen auf sie zukommt – sie sind dann bass erstaunt, dass ihnen fast ein Fünftel der Auszahlung von den Krankenkassen wieder abgeknöpft wird. Sie sollten erst einmal widersprechen.




Die Top-Rentner-Ziele 2019

Wo am besten die Rente verbringen? International Living liefert die Antwort und stellt jedes Jahr die beliebtesten Top-Rentner-Ziele vor. Das Best-Ager-Portal ist US-lastig, deswegen sind amerikanische Länder übergewichtet – mit Ausnahme Spanien und Portugal.

Der Annual Global Retirement Index von International Living ist fast schon legendär. Seit 30 Jahren kämen sie alle Winkel dieser Welt ab und analysieren, wo es sich als Rentner am besten lebt. Dabei geht es nicht nur um die Lebenshaltungskosten, sondern auch um Sicherheit, Visa-Bestimmungen, Lebensweise, Gesundheitswesen, Willkommenskultur und den Glücksfaktor.

Panama Nummer 1 für Amis

Zu den International-Living-Favoriten gehören verständlicherweise Mexiko und Costa Rica. Sie sind für US-Amerikaner leicht zu erreichen, die Bürokratie hält sich in Grenzen und es gibt schon viele amerikanische Rentner-Gemeinde in beiden Ländern. Neu auf der Liste ist Thailand.

Für deutsche Rentner liegen Costa Rica, Ecuador, Mexiko und die Nummer 1 Panama vermutlich nicht ganz so günstig, allein schon in punkto Entfernung. Für deutsche Ruheständler bietet sich eher Polen, Tschechien, Ungarn, die Türkei und Bulgarien an. Laut „Welt“ sind das zurzeit die attraktivsten Länder für deutsche Rentner.

Top-Rentner-Ziele 2019

Aber zurück zum Ranking von International Living – hier die Top-Ten-Rentner-Ziele:

  1. Panama
  2. Costa Rica
  3. Mexiko
  4. Ecuador
  5. Malaysia
  6. Kolumbien
  7. Portugal
  8. Peru
  9. Thailand
  10. Spanien

Noch ein paar Worte zu den europäischen Zielen:

Portugal

Nach Meinung von International Living hat Portugal ein rentner-freundliches Klima, eine aufgeschlossene Bevölkerung und eine entschleunigte Lebensweise. Viele Portugiesen, gerade in den urbanen Regionen, sprechen Englisch, wer sich jedoch nicht unbedingt in Touristenzentren niederlassen will, sollte Portugiesisch lernen. Die Lebenshaltungskosten sind niedriger als in Deutschland.

Spanien

Sandstrände, mediterrane Gelassenheit und Sonne rund ums Jahr ziehen Touristen und Rentner an. Große deutschsprachige Exklaven erleichtern die Eingewöhnung. Spanien hat den Euro, das Gesundheitswesen ist dem Deutschlands vergleichbar, die Lebenshaltungskosten sind aber niedriger als hierzulande. Vieles spricht also für Spanien als Rentnerparadies.

 

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Heute Niedriglohn – morgen magere Rente

Niedriglohn und Altersarmut sind mittlerweile Dauerthema. Schon im April 2016 nahm sich Anne Will des Themas an, heute wieder. Trotz Beschäftigungsboom droht Geringverdienern im Alter eine Rente nur knapp über Sozialhilfeniveau oder sogar darunter. Nur was passiert, um das zu ändern?

„Niedriger Lohn, magere Rente – was ist uns Arbeit wert?“ – so ähnlich hieß der Titel bereits 2016, den Anne Will in ihrer Sendung diskutieren ließ. Irgendwie einfallslos, oder? Verändert hat sich seitdem nicht viel. Anne Will lädt auch fast wieder die gleichen Leute ein – mit Malu Dreyer, eine SPD-Politikerin, mit Mike Mohring, einen CDU-Politiker, mit Katrin Göring-Eckardt, jemand von den Grünen, mit Petra Vogel ist wieder jemand von der IG Bau dabei, dann natürlich jemand von den Familienunternehmern, dieses Mal Reinhold von Eben-Worlée und Guido Fahrendholz. Koordinator einer Notunterkunft für Obdachlose in Berlin. Es kommt dann auch wie erwartet. „Tichys Einblick“ ätzt, dass „die Veranstaltung über weite Strecken zäh war, wie ein Zusammenschnitt aus Sendungen der letzten Monate, auf die ein Dramaturg frech ‚Best of‘ gepappt hat“.

Millionen arbeiten für Niedriglohn

Auch die Einführung zum Talk liest sich so ähnlich wie damals: „Immer mehr Menschen in Deutschland brauchen einen Nebenjob, um über die Runden zu kommen; rund vier Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind im Niedriglohnsektor tätig … und schon heute leben fast jede fünfte Rentnerin und jeder fünfte Rentner in Altersarmut … die Große Koalition will das Problem mit einer sogenannten Grundrente lösen und die Lebensleistung der Menschen in Deutschland besser honorieren.“ Ja, was ist schief gelaufen in Deutschland, dass so viele Menschen von ihrem Erwerb nicht mehr leben können?

Warum läuft es anderswo besser?

Wer sich an Anne Will und 2016 erinnert, hat ein Déjà-Vu-Erlebnis. Wie wäre es denn, mal zu fragen, warum es in Nachbarländern wie Dänemark, Schweden oder den Niederlanden besser läuft? Wie wäre es denn, mal zu fragen, warum das Pensionsniveau hierzulande so viel höher ist als das Rentenniveau? Wie wäre es denn, mal zu fragen, warum es keine Erwerbstätigenpension gibt? Wie wäre es denn, mal zu fragen, was Altersarmut mit den Negativzinsen zu tun hat? Ganz richtig warf Petra Vogel den Parteien vor, wirkungslos herumzudoktern, dabei müsse das gesamte Rentensystem verändert werden. „Es müssen Beamte, es müssen Abgeordnete und es müssen auch Selbständige mit in die Kassen einzahlen“, so Vogel.

Wir drehen uns also im Kreis – und das aus den Rundfunkgebühren finanziert.

Anne Will lief übrigens am 3. März 2019 um 21.45 Uhr im Ersten. Die Sendung lässt sich in der Mediathek abrufen.