Tag 18 meiner Tour de France

Tag 18 meiner Tour de France – ein Tag Auszeit vom Radeln: Ich lasse mich von meiner Ältesten nach Caracassonne im Auto kutschieren. Ok, deswegen gibt es auch nur einen grünen Punkt auf der Frankreichkarte, auf der meine Etappen vermerkt sind. Für gerädelte Etappen gibt’s einen weißen Punkt. 

Um möglichst schnell nach Carcassone zu kommen, nehmen wir die Maut-Autobahn. Das macht einfach 4,90 Euro – hin und zurück somit 9,80 Euro. In Frankreich sind die meisten Autobahnen mautpflichtigen. Und schon haben wir unser Gesprächsthema für die Pause in Carcassonne. Ist es nicht mehr als gerecht, wenn der deutsche Staat Ausländer abkassiert, die deutsche Autobahnen benutzen? Frankreich, Italien, Spanien und Österreich machen es ja auch? Eine Diskussion um die Maut kommt in Gang – zwischen mir und meinem Schwiegersohn und meiner Tochter. Schließlich soll die Pkw-Maut ab 2019 kommen. 

Maut und kein Ende

Eigentlich war ja geplant, ausländische Autofahrer an den Kosten der Infrastruktur zu beteiligen. So klamm heimlich wurden dann auch deutsche Autofahrer in die Pflicht genommen. Sie sollen je nach Größes ihrer motorisierten Kutsche zwischen 67 und 130 Euro berappen. Um inländischen Pkw-Fahrern die Maut schmackhaft zu machen, hat sich das Verkehrsministerium von Alexander Dobrindt einen Trick einfallen lassen: Der Staat rückerstattet ihnen die Maut, indem er sie von der Kfz-Steuer abzieht. Damit würden die Maut letztlich doch nur die Ausländer zahlen, die deutsche Autobahnen benutzen. Weil Dobrindt das aber zu laut gesagt hatte, sind die Österreicher hellhörig geworden und wollen gegen die ihrer Meinung nach Diskriminierung von Ausländern klagen. Ob die Maut 2019 also wirklich kommt, ist noch längst nicht sicher. 

Dobrindts Schildbürgerstreich

Ja, was die Einnahmen betrifft, so sind sich die Experten nicht sicher, ob sich das ganze überhaupt lohnt. Dobrindt Kassenwarte rechnen mit 500 Millionen Euro pro Jahr, die eine solche Maut bringen soll. Aber mal ehrlich, was sind schon 500 Millionen Euro? Das reicht für ein paar Kilometer Autobahn. Dobrindt geht es also nur darum, als der Verkehrsminister in die Annalen einzugehen, der die Maut in Deutschland eingeführt hat. Sein Vorhaben mutet wie ein Schildbürgerstreich an. Wer in über seine Maut reden hört, den beschleicht das Gefühl, das er ausschließlich sich selbst und seiner Partei gefallen will – und weil die CSU es als großen patriotischen Akt ansieht, eine Pkw-Maut für Ausländer in Deutschland einzuführen,  setzt er sich dafür ein. Macht sich ja gut am Stammtisch behaupten zu können, er sei es gewesen, der dieser vermeintlich gerechten Sache zum Durchbruch verhalf.  Dumm nur, das danach inländische Pkw-Fahrer für Straßen Maut zahlen sollen. Und glaube nur ja keiner, dass diese Maut jemals wieder in der Versenkung verschwindet. So war das schon mit der Sektsteuer, die zur Finanzierung von Kaisers Kriegsflotte eingeführt wurde – und die es immer noch gibt. Das ist das Wesen von Steuern und Abgaben: einmal eingeführt, für immer behalten. 

So viel zu unserer Diskussion über die Maut auf deutschen Autobahnen. 

Touri-Burg im wahrsten Sinn

Aber wird sind ja nach Caracassonne gekommen, um uns Stadt und Festung anzuschauen. Nach einstündiger Autobahnfahrt landen wir auf dem Parkplatz vor der Altstadt, die von einer durchgehenden Mauer umschlossen ist: eine Touri-Burg im wahrsten Sinn des Wortes. Die mittelalterliche Stadt ist schon etwas Außergewöhnliches: Mit 52 Türmen und drei Kilometer Mauern ist Carcassonne die größte Anlage dieser Art in Europa – und längst Weltkulturerbe. Verständllch, dass Caracassonne zu den meist besuchten Städten in Frankreih gehört. Wir sind schon um zehn Uhr da – an einem Mittwoch außerhalb der französischen Schulferien – und können noch gemütlich ohne Gedränge die Wehrgänge besteigen. Die Gesamtanlage ist einfach durch ihre Größe beeindruckend. In den vergangenen Jahrzehnte, eigentlich schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts, würde vieles erneuert und ergänzt, was in den Jahrhunderten davor beschädigt worden war. Jeder, der über die Mauern flaniert, bekommt ein Gefühl für das Mittelalter, in dem Carcassonne eine wichtige Rolle spielte. 

Panorama leider verpasst

Wegen familiärer Probleme, über die ich hier nicht eingehen will, ist meine Aufmerksamkeit eingetrübt. Wir hätten vielleicht noch mehr von der mittelalterlichen Stadt sehen können, vor allem das Gesamtpanorama. Aber dafür hat die Zeit nicht gereicht – eigentlich Grund genug, noch mal hierher zu fahren. 

Ach ja, dann wollte ich unbedingt noch neue Fahrradmäntel kaufen. Nach annähernd 1200 Kilometer – und dazu kommt noch die Strecke meiner Fahrten vor der Tour de France – ist das Profil ziemlich abgefahren. Wir machen also noch einen Abstecher zum Bike-Center. Mein Schwiegersohn blüht auf – sein Highlight des Tages.  

 

Bonne nuit et à demain!




Welche Communities für Best Ager gibt es?

Best Ager, Silver Surfer – ältere Menschen, sprich 50+ und 60+, entdecken das Internet und damit die Chancen, die es bietet. Sie finden sich in Gemeinschaften zusammen, Communities wie das so schon neudeutsch heißt. Die größeren dieser virtuellen Zusammenkünfte zählen einige Hunderttausend Mitglieder.

Natürlich fällt mir bei Community zuerst Facebook ein. Aber mal ehrlich, Fazebuk wie es oft verballhornend genannt wird, ist schon ziemlich beliebig – irgendwie nett, aber ab einem bestimmten Alter vielleicht nicht das Nonplusultra in punkto Kommunikationsplattform.

Feierabend & Seniorbook als Platzhirsche

Bei meiner Suche im Netz nach anderen Plattformen bin ich auf Feierabend.de und wize.life (vormals seniorbook) gestoßen. Angemeldet bin ich bei beiden. Was Feierabend.de betrifft, so bin ich auch bereits zum Stammtisch nach Fürstenfeldbruck gefahren.

Wir haben übrigens angeregt geplaudert im kleinen Kreis, sprich wir Sechs passten locker an einen Tisch. Vielfalt sieht anders aus. Nun gut, immerhin gibt es eine Regionalgruppe. Die Altersstruktur dürfte mindestens 60+ sein – nach oben offen. Natürlich interessiert diese Gruppe andere Themen als Angehörige der Generation 50+.

250 000 Mitglieder

Jetzt zur zweiten großen Community: wize.life (vormals seniorbook). Ich bin Mitglied Nummer 235 165. Mittlerweile liegt ihre Zahl schon weit über 250 000. Aktueller Stand am heutigen 16. Juni um 16 Uhr: 250 408. Mein Ex-Kollege bei der Tomorrow-Focus AG, Alexander Schiechel, war von Anfang an dabei und ist heute bei Seniorbook Leiter Portalentwicklung und Product Owner. Die Community wächst rasant, wie jeder schnell feststellt, der sich hier anmeldet.

Mitte Juni haben die Seniorbook-Macher Gruppen eingeführt. Jeder SBler kann seine eigene Gruppe gründen (ich bin mit den beiden Gruppen „Anlegen“ und „Fürstenfeld“ präsent) und/oder anderen Gruppe beitreten.

Wize.life wirkt lebendig und könnte den anderen den Rang ablaufen. Mal schau’n.

Konkurrenten von Wize.life und Feierabend:

  • Senioren-Ratgeber: Gehört zur Apotheken-Umschau 
  • Platinnetz.de – wobei das Portal 2013 von Feierabend übernommen wurde. Eigenen Angaben zufolge hat Platinnetz mehr als 130 000 Mitglieder.
  • Fiftiesnet.de – gehörte, denn die Betreiber mussten Konkurs anmelden. Jetzt landen Nutzer bei Elternchecker, wenn sie die URL eingeben
  • Seniorentreff.de – das nach eigenen Angaben älteste soziale Netz „in Deutschland und Europa“ für Senioren. Die Macher setzen auf user-generated content, sprich, die Mitglieder gestalten die Inhalte weitgehend. „Redaktionell addieren wir Text, die einen Mehrwert für unsere Besucher haben“, ergäntz Seniorentreff
  • Lebensfreude50.de – versteht sich als Partnerbörse „für Männer und Frauen über 50“ (O-Ton Betreiber). Nach eigenen Angaben hat das Portal mehr als 80 000 Mitglieder
  • Bestager.org – eine Plattform mit Community und Service, die auch schon mal thematisch in die Tiefe gehen und über den demographischen Wandel schreibt
  • Romantik-50plus.de – eine Partnerbörse für die Generation 50+
  • Vivemus.de – „alt werden wir später“, so das Motto der Plattform. Die Macher beackern Themen wie Gesundheit, Finanzen, Kultur, Reisen, Shopping und Technik. Zurzeit befinde sich Vivemus noch im Aufbau, räumen sie selbst ein
  • Herbst50plus.de – irgendwie scheint dieses Onlineportal eher eine Ruine zu sein, ein Klick auf das Impressum ergibt eine Fehlermeldung, das gleiche Spiel bei anderen Seiten
  • Silbernetzwerk.de – hat seinen Betrieb eingestellt
  • 50plus-Treff – eine Community mit mehr als 280 000 Mitgliedern, die sich vor allem als Partnerbörse versteht

Das Angebot von Plattformen hat sich schon deutlich ausgedünnt – und wird sich vermutlich noch weiter ausdünnen. Die Erwartungen der Best Ager sind hoch, sind doch die meisten bereits mit Computer und Internet aufgewachsen.

Es  bleibt spannend




Wie und warum wir im Alter verreisen – Tipps und Ideen

Kein Urlaubsantrag mehr, sondern einfach verreisen können – für Best-Ager beginnt mit der Rente die große Freiheit. Jetzt ist die Zeit für all‘ die aufgeschobenen Wünsche, Ideen und Plänen. Wir wissen auch, wie wir eine Reise planen. Ein paar Tipps können trotzdem nicht schaden, denn das Reisen im Alter ist doch etwas Anderes als in jungen Tagen.

Christiane und Aras Orhon von W.E.G. Worldwide.Elderly.Getaways haben sich mit dem Thema intensiv beschäftigt – und kommen zu beachtenswerten Einsichten und Aussichten.

Hier ihr Gastbeitrag:

Warum beschäftigen wir uns ausgerechnet mit diesem Thema, wo es doch schon Tausende von Blogs dazu gibt. Reicht das nicht? Mag sein, aber wen wir im Fokus haben, sind die Älteren, gerne auch als „Best-Ager“, „Silberrücken“, „Ü-50“ oder „60+“ bezeichnet, die bisher eher vernachlässigt wurden. Das Thema Reisen ist uns einfach zu schade, um es Verkäufern von Heizdecken oder Veranstaltern für begleitete Butterfahrten zu überlassen. Unsere Generation kann und will mehr. Vor allem aber, wir trauen es uns zu.

Wir Älteren haben Lebenserfahrung genug, um zu erkennen, welche Chancen wir haben, weil wir reisen können. Da geht es um Selbstverwirklichung, neue Kontakte, zu Menschen aus aller Welt über Alterstufen hinweg, Erweiterung von Horizonten, Kenntnisse erwerben, Erhalt und Verfestigung unseres Selbstbewusstseins, Verbesserung von Agilität und Fitness, Rauskommen aus den üblen Jahreszeiten. Und das alles zu vernünftigen, finanzierbaren Bedingungen. Das Leben hält noch viel für Dich bereit, greif zu! Wie das geht, zeigen wir auf W.E.G.

Mobil sein war noch nie so einfach, wie in unseren Zeiten. Im Prinzip kann jeder, der einen Pass besitzt und Zeit hat, die Welt bereisen, auch ohne Reichtümer zu besitzen. Damit die Reise ein Erfolg und kein Reinfall wird, gilt es, sich vorzubereiten und zu informieren. Auf unserer Seite präsentieren wir – immer aus der Perspektive unserer selbstgemachten Erfahrungen – Tipps für die Reisepraxis. Nicht jeder braucht immer wieder das Rad neu zu erfinden.

Packlisten, Budgetierung, Länderinformationen – das alles haben wir zusammen getragen. Wie reist sich’s am besten, wo schläft der Reisende am besten und wo isst er am besten. Welcher Reiseführer taugt etwas? Buch oder Internet? Welche elektronischen Helferlein sollten mit auf die Reise und welche Apps? Wie ist das überhaupt mit den Versicherungen? Wir als Ältere müssen uns gegen andere Risiken absichern als die Jungen.


Das alles und noch viel mehr, haben Christiane und Aras gesammelt, systematisiert und kommentiert. Und wer in den tristen Monaten einmal nur mental unterwegs sein will, liest sich die Berichte der Beiden durch. Da kommt keine Langeweile auf, Christiane und Aras sind manchmal kritisch, ironisch, spöttisch oder hellauf begeistert.

Weiterführende Links:

Aber auch zuhause kann es schön sein – hier ein magischer Moment aus München (1. Dezember 2016, 16.30 Uhr)

Himmel in Flammen über #münchen #munich #munich_art #sky #cloudporn

Ein von Helmut Achatz (@dineroxx) gepostetes Foto am




Wie ein Messebesuch den Alltag versüßt

Messen sind mehr als nur Information, sondern immer häufiger auch Unterhaltung, Spaß und Kommunikationsplattform – und für Best Ager und Senioren ein willkommener Ausflug vom Alltag. Mittlerweile häufen sich die Termine, so dass für fast jeden etwas dabei sein dürfte.

Stephanie Wittmann von Bestager-Messen hat die interessantesten für diese Zielgruppe zusammengetragen.

Hier ihr Gastbeitrag:

Messen in Deutschland könnten unterschiedlicher kaum sein: Es gibt große Leitmessen in Metropolen, die regelmäßig Zehntausende Besucher anziehen, Messen in kleineren Städten und auch Veranstaltungen, die mit Schloss-Ambiente aufwarten. Egal, welche Veranstaltung Sie besuchen, eins haben alle Messen gemeinsam: Sie dienen schon seit jeher als perfekte Kommunikationsplattformen und sind heutzutage Freizeitgestalter und Informationsquelle zugleich.

Rahmenprogramm für kurzweilige Stunden

Der Bedarf nach abwechslungsreichen Veranstaltungen ist in den vergangenen Jahren mit dem demografischen Wandel enorm gestiegen. Wo sonst finden unternehmungslustige und mobile Best Ager so geballt die Informationen und Produkte, die sie suchen und können gleichzeitig das besondere Veranstaltungs-Ambiente mit einem tollem Rahmenprogramm genießen? Es ist kaum zu glauben, wie viele schöne Veranstaltungen es deutschlandweit gibt, die für Best Ager interessant sind. Dabei ist es egal, ob Sie die neuesten Trends zu Ihrem Hobby erfahren möchten oder Ihr Haus oder Ihren Garten umgestalten wollen. Oder lieben Sie kulinarische Genüsse und möchten die unterschiedlichsten Erzeuger und Veredler vor Ort kennenlernen und deren kulinarische Delikatessen vor Ort probieren? Vielleicht suchen Sie ja auch die Neuigkeiten rund um Wellness- und Gesundheitsthemen? Was auch immer Sie gerade interessiert – es gibt viele tolle Messen für fast jeden Geschmack, die Ihnen die passenden Antworten auf Ihre Fragen geben können.

Neben den zahlreichen ausgesuchten Ausstellern können die Besucher gleichzeitig das unterhaltsame Rahmenprogramm genießen. Viele Messen unterhalten die Besucher mit Vorträgen, Mit-Mach-Aktionen, Kochshows, Walking Acts, Workshops, Modenschauen, Live-Musik oder Prämierungen.

50plus-Messen immer beliebter

Schon jetzt wohnen in Deutschland am meisten Menschen, die um 50 Jahre jung sind. Die Messeveranstalter haben den demografischen Wandel erkannt und führen zunehmend Messen durch, die sich speziell an die Zielgruppe der über 50-Jährigen richten. Die Themenfelder sind dabei breit gefächert: Aussteller aus den Themenwelten Freizeit, Reisen, Mode, Schmuck, Accessoires, Wohnen und Kulinarisches finden Sie hier, aber auch Aktuelles zu Recht, Pflege, Mobilität sowie Finanziellem.

Die Veranstalter der „Die 50 plus“, die Mitte Juni in Speyer stattfindet, bringen es treffend auf den Punkt: „Aktiv sein und bleiben“ heißt das Motto der Messe. War man vor 50 Jahren mit 50 schon alt, stehen heute Menschen jenseits der 50 noch voll Leben.

Auf der inviva – mitten im Leben, die dieses Jahr erstmalig in Kombination mit der Freizeit Touristik & Garten in Nürnberg durchgeführt wurde, waren neben den 200 Ausstellern ausgesuchte Programmhöhepunkte unter anderem Renate Schmidt und Gitte Haenning. Gut 18 500 Besucher ließen sich die Aussteller und das umfangreiche Rahmenprogramm nicht entgehen.

Auch Deutschlands größte 50plus Messe „Die 66“ in München verzeichnet seit Jahren steigende Besucherzahlen. 22 000 der insgesamt 47. 031 Besucher nutzten 2015 das vielfältige Rahmenprogramm mit Workshops, Modenschauen und Golf-Parcours.

Die schönen Dinge des Lebens

Der Krefelder Messeveranstalter Reno Müller hat sich auf gehobene Lifestyle-Veranstaltungen in schönem Ambiente spezialisiert. Erst 2015 hat er sein Messeangebot um den „Krefelder Herbstzauber“ auf der Rennbahn erweitert und führt nun neben seinen Gartenwelten und Landpartien eine weitere Veranstaltung in schönem Ambiente durch. Auch andere schöne Lifestyle-Veranstaltungen wie „Romantischer Weihnachtsmarkt“ oder „GartenLeben“ im Frühjahr auf der Dorenburg in Grefrath bieten den Besuchern einen abwechslungsreichen Ausflug vom Alltag.


Auch Messen, die kulinarische Genüsse im Fokus haben, liegen voll im Trend. Veranstaltungen wie die „kulinart – Die Messe für Genuss und Stil“ präsentieren außerdem Kochshows, bei denen Profiköche ihr Können unter Beweis stellen und den Besuchern so manchen kulinarischen Tipp mitgeben können. Gesunde und nachhaltige Lebensmittel aus der Region, Bio-Weine und die Vor-Ort-Verkostung machen Lust auf kulinarische Messen.


Lust auf einen Messebesuch? Auf www.bestager-messen.de finden Sie viele nach Monaten und Themenwelten sortierte deutschlandweite Messen, die Best Ager interessieren. Ganz neu ist die Rubrik „Verlosungen“ – hier können Sie Freikarten für viele unterschiedliche Messen gewinnen.

Fotos: Stephanie Wittmann




Neue Messen für die 50plus-Generation

In diesem Jahr finden gleich drei Messen für die 50plus-Generation statt – eine in München, eine in Nürnberg und eine in Stuttgart. Zeitlich die nächste ist die „Inviva“ in Nürnberg, die vom 24. bis 25. Februar 2016 ihre Pforten öffnet. Die Inviva vestehe sich als „Forum der Inspiration“ für „alle, die ihre schönsten Jahre in der zweiten Lebenshälfte selbstbestimmt und inhaltsreich gestalten wollen“, schreiben die Messemacher.

Was die Generation 50plus umtreibt
50plus-Blogger Deutschlands vereinigt euch!
Ostdeutschland attraktiv für 50plus und 60plus
Senta Berger besonders beliebt bei 50plus-Generation
Viva, Victoria & Co. – 50plus-Magazin im Kommen
Viele 50pluser sind Finanzanalphabeten
Communities der Best Ager

Die Inviva

Der Themenbogen spannt sich von Gesunderhaltung, aktiver Freizeitgestaltung bis zum selbstbestimmten Leben. Die Inviva biete Perspektiven, Trends und umsetzungsreife Lösungsmodelle sowie individuelle Möglichkeiten, praxisnahe Informationen und aktuelle Angebote. Zur Messe gibt es ein Rahmenprogram – mit bekannten Persönlichkeiten wie Gitte Haenning und Renate Schmidt. Parallel zur Inviva findet die „Freizeit, Touristik & Garten“ statt. Besucher der Inviva können mit ihrer Karte auch die Freizeit-Messe besuchen.

Die Inviva-Besucher können die Angebote direkt vor Ort ausprobieren und „ihren persönlichen Weg finden, um körperlich und geistig fit zu bleiben“. Reha und alternative Heilmethoden spielen natürlich eine wichtige Rolle, entsprechend hat die Inviva da einiges zu bieten. Darüber hinaus gibt die Inviva einen Überblick über Möglichkeiten der medizinischen Betreuung und alternative Heilmethoden sowie zu Rehabilitationsmaßnahmen.

Klar, dass die Aussteller auch die Themen Wohnen und Leben aufgreifen sowie Vorsorge und Finanzierung. Der Computer Club CCN 50plus hilft bei technischen Fragen rund um Computer, Laptop, Handy und Smartphone und richtet sich dabei an die individuellen Vorkenntnisse. Das Messeangebot reicht von Reisen über Sport und Spiel, Kunst und Kultur bis hin zu ehrenamtlichem Engagement.

Der Eintritt für die beiden Messen kostet an den inviva-Tagen elf Euro, der ermäßigte Eintrittspreis beträgt 8,50 Euro.

Die nächste Inviva findet übrigens vom 15. bis 16. März 2017 wieder in Nürnberg statt. Sie deckt mit über 200 Ausstellern die Bereiche ab, die für Senioren interessant sind und findet in Kombination mit der Freizeit Messe „Touristik & Garten“ statt.


„Die 66“

Vom 8. bis 10 April findet die 50plus-Messe „Die 66“ im Münchner MOC statt. „475 Aussteller in vier Hallen, 8 Konferenzräume mit weit über 150 Vorträgen, eine Tanz- und Musikbühne mit Band, eine Sportbühne, eine Kreativ-Lounge, ein Fahrrad-Parcours, ein Golfparcours und eine Bogenschieß-Anlage. Auf diesen Eventflächen werden mehr als 100 unterschiedliche Workshops angeboten. Dazu kommt die große Showbühne mit vielen prominenten Gästen wie Uschi Glas, Christian Springer, Michael Schanze, Sky Du Mont, Thekla Carola Wied, Simone Rethel-Heesters, Ireen Sheer, Stefan Mross, mit Varieté undZaubershows, mit Live-Musik, interessanten Talks und Live-Sendungen. Darüber hinaus erwartet die Besucher eine ‚Schmankerlarena’“, so die Messe-Gesellschaft.

Die Veranstalter legen Wert darauf, dass „nicht das biologische Alter ist die „Eintrittskarte“ zu dieser Messe, die seit zwölf Jahren nicht mehr aus der Eventlandschaft weg zudenken ist; es ist vielmehr ein Lebensgefühl, das die Besucher miteinander vereint: Viel Lebenserfahrung gebündelt mit noch mehr Lust und Spaß am Leben“. Die Interessen der Besucher seien so vielfältig wie das Leben selbst und dieser Vielfalt trügen die Messemacher Rechnung. Die Erlebnismesse umfasst 16 Themenbereiche, darunter Mode, Beauty, Reisen, Sport, Hobbys, Gesundheit, Wohnen, Recht, Finanzen, Technologie, Mobilität und vieles mehr. Das

Bühnenprogramm reiche vom Schlagerfestival von Bayern plus bis zur Rock`n Roll Band, von Internetworkshops über „Upcycling“ bis zu afrikanischer Körpermusik und von Vorträgen über Philosophie des Glücks bis hin zur Frage worauf man achten muss, wenn man plant eine WG zu gründen.

Die Tageskarte kostet 7 Euro (mit Rentnerausweis 5 Euro). Im Eintrittspreis sind alle Vorträge, Events und Aktionen sowie der Shuttlebus enthalten. Vorverkauf in der Stadtinformation am Marienplatz, bei München-Ticket und im Internet unter www.die-66.de.

Die besten Jahre

„Die besten Jahre“: vom 14. bis 15. November 2016 in Stuttgart – „die Messe zum Aktivbleiben“ bilde das gesamte Angebotsspektrum für ein aktives Leben ab – immer zugeschnitten auf die speziellen Bedürfnisse der Generation 50+. „Ob Mode oder Wohnen, Reisen, Gesundheit oder Freizeitgestaltung – das Interesse an allen Facetten des Lebens hört nicht mit einem bestimmten Lebensalter auf, man sucht jedoch gezielter, was zu einem passt“, so das Motto der Messemacher. Vom Handy für Senioren über Reiseziele in der Umgebung bis hin zum Schlagzeugunterricht verspreche „Die besten Jahre“ für jeden das passende Angebot. Auf dem „Marktplatz Ehrenamt“ drehe sich alles um ehrenamtliches Engagement: verschiedenste Organisationen informieren über ihre Arbeit und runden mit Vorträgen das Angebot ab. Der Schwerpunkt liegt den Messemachern zufolge auf dem Thema „fit und gesund im Alter“. Über hundert Aussteller präsentieren sich und ihre Produkte. Bei einer Sonderschau zum Thema „Kultur trifft Technik“ erfahre der Besucher alles rund um die Themen Internet, Smartphones und Tablet-PCs.

Weiterführende Links:




Messe für Best Ager in Stuttgart

Foto: Messe Stuttgart

Am heutigen Montag, den 16. und dem morgigen Dienstag den 17. November können sich Best Ager, die junge Alten und Senioren in Stuttgart im Rahmen der Messe „Die besten Jahre“ über alles informieren, was das Leben nach dem Beruf leichter macht. Die Stuttgarter Messemacher bieten eine Aktivbühne mit Mitmachangeboten (Flexibar, Thera-Bank), einen E-Bike-Parcours, Nordic-Walking-Kurse und breiten eine Kulturstraße aus. Natürlich ist für das leibliche Wohl gesorgt – Messebesucher können in der Besenwirtschaft eine Viertele genießen und Maultauschen im Marktcafé.

Wachsende Zielgruppe mit Geld

Die Stuttgarter Messemacher haben erkannt, dass hier eine Zielgruppe wächst, die bereit ist Geld auszugeben, um den letzten Lebensabschnitt angenehme zu gestalten. „Die Besten Jahre“, so das Messe-Motto bietet den Organisatoren zufolge „Antworten auf viele brennende Fragen“. Dazu gehört: „Wie will ich wohnen, wenn ich einmal nicht mehr selbständig leben kann? Wer soll meine Entscheidungen für mich treffen, wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin? Wem und wie vererbe ich mein Vermögen, damit es möglichst erhalten bleibt?“

Neben zahlreichen Aktiv- und Freizeitangeboten informiert die Messe auch über  „heiße Eisen“. Im Fachforum und im Vortragsraum „Hoffnung“ können sich Messebesucher über Themen wie Pflegebedürftigkeit, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung schlau machen.

Dazu gehören auch Infos über eine Projektreise nach Nordindien, um Gegensätze zu erleben. Es geht um Fitness für Körper und Geist. Ferner wird das Thema Ehrenamt angesprochen. Natürlich darf das Thema Technik nicht fehlen: „Smartphones und Tablet-PCs sind aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Lassen Sie sich vom aktuellen Stand der Technik nicht abhalten! Im Rahmen von ‚Kultur trifft Technik’ erfahren Sie, warum das mobile Internet gerade für Menschen der Generation 50+ interessant ist“, so die Messemacher.

Der Stuttgarter Messeherbst auf einen Blick:

Der Stuttgarter Messeherbst hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintrittskarten kosten inklusive VVS-Kombiticket 13 Euro, ermäßigt 10 Euro (online unter www.messe-stuttgart.de/vorverkauf günstiger). Die Karten berechtigen zum Besuch aller an diesem Tag parallel stattfindenden Messen. Kombitickets für die bequeme Anreise zum Stuttgarter Messeherbst sind bei den Easy-Ticket-Vorverkaufsstellen, den Toto-Lotto-Verkaufsstellen im VVS-Gebiet, an den SSB-Automaten und -Verkaufsstellen sowie an den Fahrkartenschaltern der Deutschen Bahn erhältlich.

Sonderschauen auf der Messe „Die besten Jahre“

 




Riester nix für Geringverdiener

Das Internet ist voll mit nützlichen News über Rente, Vorruhestand & mehr. Hier eine kleine Auswahl aktueller Hinweise. Verantwortlich für den Inhalt sind die Macher der verlinkten Seiten:

… Lesetipps vom 10. Juli 2015

 




Von „alten“ und „jungen“ Alten

Bin per Zufall auf Masterhora gestoßen. Sorry, „das junge soziale Online-Netzwerk für erfahrene Fach- und Führungskräfte und Unternehmen Gesellschaft und Arbeitswelt im demografischen Wandel – und die Herausforderung, neue Strukturen zu finden“ firmiert unter MASTERhora. Jetzt feiern sie ihr zweijähriges Bestehen und haben junge Frankfurter zu ihren Erfahrungen mit älteren Kollegen befragt. Das Ergebnisse ist doch ermutigend für uns ältere Generation. Wir wissen manchmal mehr, sind vielleicht etwas spießig, können das Ganze etwas gelassener angehen – und tun auch jungen Kollegen gut, wenn’s mal wieder zickig oder hitzig wird.

Jung lernt von Alt und umgekehrt

Die Idee finde ich gut. Die Einträge in Facebook geben in etwa das wieder, was dieses Land braucht. Volker K. hat es so formuliert: „… : Jung lernt vom Alter und umgekehrt… eine ideale Symbiose für Lernprozesse“. Sabine R. schreibt in Facebook: „Wir finden,das es ‚den Jungen‘ oder ‚den Alten‘ nicht mehr heute im Berufsleben gibt. Jung sind alle, die ihren Beruf mit Leidenschaft und Optimismus machen, weil Beruf ja bekanntlich von Berufung kommt. Es gibt auch junge Alte, die mit ihrem Job abgeschlossen haben, sich nicht einbringen möchten, aber auch nichts in ihrem Leben verändern möchten, herum jammern,dass die Arbeitswelt sich so verändert hat. Das hat sie und wir finden genau das gut, denn alle können voneinander profitieren. Jeder ist für sein Berufsleben selbst verantwortlich, ob jung oder alt. Jeder soll arbeiten, so lange er mag und kann. Natürlich gilt unser Feedback nicht für Berufe, bei denen der Körper Verschleiß-Erfahrungen zeigen wird auf Dauer. Aber auch dort lebt das Berufsleben von einem Miteinander von Jung und Alt, das wir nicht missen möchten“. Recht hat sie: Arbeitszeit ist Lebenszeit

Das heutige Alt ist nicht mehr das von früher

Es ist bemerkenswert, wie zurzeit so etwas aufbricht wie das neue Zusammen zwischen Jung und Alt. Aber es ist noch weit mehr: Das heutige Alt ist nicht mehr das von früher, als 70-Jährige schon ziemlich abgehalftert waren und nicht mehr konnten. Die 70-Jährigen von heute, sind noch fitter als die gleiche Alterskohorte in den 50er- und 60er-Jahren.

Masterhora greift auf, was vielen Best Agern am Herzen liegt: noch mal gebraucht zu werden. Die Plattform sieht sich selbst als „ein professionelles Wissens- und Businessnetzwerk, das sich die Weiterbeschäftigung und die Weiterbildung qualifizierter älterer Arbeitnehmer und Ruheständler sowie ihre Vernetzung mit Unternehmen sowie mit der Zivilgesellschaft zum Ziel gesetzt hat“. Damit sei Masterhora eine „integrierte und einzigartige Antwort auf eine älter werdende Gesellschaft, um deren wichtige Ressource ‚Wissen‘ für nachfolgende Generationen zu erhalten und weiter zu entwickeln“.

Es lohnt sich auf alle Fälle mal rein zu schnuppern.




Best Ager in Reiselaune

Best Ager in Reiselaune – wie das? Mit dem Altern nimmt die Lust auf Reisen nicht ab – eher im Gegenteil. Dazu kommt, dass viele Best Ager mehr Zeit haben und Reisen etwas lockerer angehen. Das hat Auswirkungen auf Reiseziel und –verhalten.

Nach der aktuellen Tourismusanalyse von Britisch American Tobacco, kurz BAT, sind 57 Prozent der Deutschen im vergangenen Jahr verreist – im Minimum fünf Tage. Ein Beleg dafür, dass Best Ager in Reiselaune sind.

Demografie verändert Reiseverhalten

Interessant ist auch, das sich die Demografie auf das Reiseverhalten und die Reiseziele auswirkt. Die Deutschen verreisen kürzer und bleiben eher im Land. Dem BAT zufolge verkürzen die Touristen ihre Reise: 1980 waren es 18,2 Tage, 2014 nur noch 12,1 Tage. Länger als drei Wochen verreisen nur noch neun Prozent.

Die Best Ager sind mit Reisen aufgewachsen, sie sind alle erfahren – im wahrsten Sinn des Wortes – und wollen das auch im Alter nicht missen. Offensichtlich ist auch Geld da, denn mittlerweile verreist fast jeder zweite – vor zehn Jahren waren es „nur“ 44 Prozent. „Aber nicht nur die über 65-Jährigen steigern ihre Reiseintensität kontinuierlich, auch die Jungsenioren zwischen 50 und 64 Jahren sind in immer größerer Zahl unterwegs. Mittlerweile gibt es in dieser Zielgruppe sogar mehr Reisende als bei den Familien und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Senioren auch die kinderlosen Paare beim Thema Reiseintensität überholt haben“, so das BAT

Best Ager in Reiselaune

Die Best Ager gaben 2014 mit 1106 Euro sogar mehr aus als die Jüngeren. Die 14- bis 34-Jährigen hatten lediglich 963 Euro für ihren Haupturlaub ausgegeben. „Reisende über 50 Jahren gaben rund 20 Prozent mehr als Reisende unter 30 Jahren“, schreibt das BAT.

Die wichtigste Erkenntnis der BAT-Studie: Deutschland ist zum beliebtesten Reiseziel der Deutschen aufgestiegen. „Ob Mittelmeer, Nord- oder Ostsee, Alpen oder Amerika – viele Deutsche wissen schon genau, wohin sie dieses Jahr verreisen werden; so plant fast jeder vierte Bundesbürger, seinen Urlaub in der Reisesaison 2015 im eigenen Land zu verbringen“, so das BAT. Nur jeder Zehnte macht danach eine Fernreise. Von den Auslandszielen ist offensichtlich Spanien besonders beliebt. Was die innerdeutschen Zielen betrifft, hat die Ostsee bei Deutschen besonders gute Karten.