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Eine Hausapotheke darf in keinem Haushalt fehlen. Was gehört hinein? Wo sollte sie hängen oder stehen? Was ist sonst noch zu beachten? Die besten Tipps – plus Checkliste für den Hausgebrauch.

Schnittwunden, Halskratzen, Kopfschmerzen – mit einer gut sortierten Hausapotheke lassen sich kleine Wehwehchen selbst behandeln. Manchmal muss es zudem schnell gehen. Wer will schon mit einer blutenden Wunde erst zur Apotheke laufen, ganz abgesehen davon, dass die ja nicht immer offen hat. Auch bei Kopfschmerzen oder Halskratzen ist jeder froh, einfach in seinen Fundus an Medikamenten greifen zu können, um diese Malaisen zu behandeln.

Die meisten Deutschen haben vermutlich eine Hausapotheke. Aber mal ehrlich, wie viele wissen schon, ab das wichtigste enthalten ist. Oft fristet die Hausapotheke ein trauriges Dasein – versteckt in einer Ecke im Bad oder in der Abstellkammer. Nicht selten sammeln sich längst abgelaufene Pillen, Tropfen und Salben an oder Medikamente, von denen keiner mehr weiß, wofür sie einmal verschrieben wurden.

Wohin gehört die Hausapotheke?

Aber der Reihe nach. Wo sollte die Hausapotheke stehen oder hängen sein? Ideal ist natürlich ein kühler, trockener Raum. Das kann das Home-Office sein, die Diele oder das Schlafzimmer. Küche oder Bad taugen nicht als Ort für Hausapotheken. Medikamente mögen keine hohe Luftfeuchtigkeit.

Wie sieht die Hausapotheke aus?

Wie sollte die Hausapotheke aussehen? Ideal ist ein eigenes Schränkchen – warum denn nicht mal etwas investieren. Mit weißem Korpus und Milchglasscheibe kann sogar eine Hausapotheke etwas hermachen. Wenn das Schränkchen dann noch in Augenhöhe hängt, erleichtert das die Orientierung.

Was gehört hinein?

Jetzt zur Frage, was wirklich in eine Hausapotheke gehört. Natürlich unbedingt Verbandmaterial – und Arzneimittel sowie ein Fieberthermometer. Aber der Reihe nach:

Checkliste

  • Wundpflaster
  • Mull-Kompressen
  • Verbandspäckchen
  • Heftpflaster
  • Blasenpflaster
  • Dreiecktuch
  • Einweghandschuhe
  • Verbandsschere – und klammern
  • Pinzette
  • Fieberthermometer
  • Kühlpacks (die gehören ins Gefrierfach)
  • Schmerzmittel (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure beispielsweise)
  • Erkältungsmittel
  • Halstabletten oder -lutschpastillen
  • Durchfallmedikamente
  • Wunddesinfektionsmittel (Spray und Salbe)
  • Mittel gegen Mückenstiche
  • Mittel gegen Lippenherpes
  • Rheuma- und Schmerzsalbe
  • Augentropfen
  • Hirschtalgstift
  • Erste-Hilfe-Anleitung

Wer auf Homöopathie schwört, legt sich am besten ein Set mit wichtigsten Mittel zurecht – am besten in Form von Kügelchen (Globuli). Es gibt Etui mit den 50 oder 60 wichtigsten Mitteln plus eines Führers „Homöopathie für den Hausgebrauch“.

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

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