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Was für eine verrückte Idee, sich auf eine Tour de France einzulassen – und dazu noch ganz allein. 3640 Kilometer oder mehr abzustrampeln. Aber wer die Klappe soweit aufreißt, muss dann auch liefern. Also ab morgen geht’s los: vom Col de la Faucille nach Bellegarde und weiter nach Chambery. 

Die Anfahrt war bereits Mühsal, schließlich sind es von München bis zum Genfer See und dann weiter den Pass hoch immerhin annähernd 580 Kilometer, sechs Stunden reine Autofahrt, mit Pausen schließlich acht Stunden. Schließlich hier oben auf 1323 Höhenmetern angekommen. 

Jetzt haben wir, meine Jüngste Felicia Achatz und ich uns ein schönes Abendessen verdient. Mehr davon später. Wir gehen runter ins Restaurant auf einen Aperitiv. 

Also vor 19 Uhr hat es wenig Sinn in Frankreich zum Essen zu gehen. Wir haben mit Aperitiv auf unser Abendessen gewartet. Wir entschieden uns für ein Fondue Suisse plus Salat. Das war erstaunlich gut: mit drei Käsesorten, darunter Appenzell, Gruyère und Vacherin. Als wir fertig waren, schlug der Kellner ein Ei und einen Kirsch in die Reste – formidable. 

Ein kleiner Spaziergang ließ uns etwas ernüchtern: Im Sommer ist tote Hose, Geschäfte und Skilift verwaist, zwei Hotel-Ruinen. Offensichtlich lief der Wintertourismus früher auch besser. 

 

Im Mai noch ein Käse-Fondue? Warum nicht

Im Mai noch ein Käse-Fondue? Warum nicht

 
 

 

 

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

6 Comments

  1. […] dem Radfahren muss ich etwas für ein ausgeglichenes Leben tun – ich denke, dass Qi Gong für mich am besten […]

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  2. […] die Tour de France startet am 7. Juli auf der Île de Noirmoutier und endet am 29. auf den Champs-Élysées in […]

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  4. […] wollte ich die Rezension des Buchs schon früher schreiben, bin wegen meiner Tour de France jedoch nicht dazu gekommen, sondern erst jetzt. Mit etwas Abstand erscheint natürlich der Inhalt […]

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  5. […] ist der Länderteil. Hellstern geht auf die USA ein, auf die Schweiz, auf Österreich, Spanien, Frankreich, Thailand, die Türkei, Kambodscha, die Philippinen – und zwar was Lebenshaltungskosten, Klima, […]

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  6. […] Entourage. Dazu noch Gepäck – und musste mich sogar um die Übernachtung und das Essen kümmern. Die ersten Etappen durch die Alpen waren richtig hart. Die Waden zuckten, der Atem rasselte, der Rücken schmerzte und der Hintern […]

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