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Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Pinterest, Xing, LinkedIn, WhatsApp, YouTube, Google+ – mittlerweile fällt es schwer, den Überblick über die Vielzahl der sozialen Netze zu behalten. Wer soll sich da noch auskennen? Wer nutzt was – und warum?

Facebook – die Nummer eins

Facebook ist sicher die Nummer eins unter den sozialen Netzen. Für das dritte Quartal 2016 weist der amerikanische Konzern annähernd 1,8 Milliarden monatlich aktive Nutzer aus, davon 229 Millionen in den USA und Kanada und 342 Millionen in Europa – der Rest in Asien und anderswo. Klingt nach viel. Was heißt das aber konkret? Geht es immer so weiter? Wer genau nutzt Facebook und warum. Was läuft bei den anderen sozialen Netzen? Gibt es Unterschiede im Nutzerverhalten und in punkto Alter?

Okay, das klingt ziemlich pauschal, deswegen will ich es herunter brechen auf meinen Blog. Ich nutze ja längst nicht alle sozialen Netzen, aber zu denen, die ich nutze gehören Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Xing, WhatsApp, YouTube und Google+ – allerdings nicht alle aktiv, sondern einige auch nur passiv. Snapchat, na ja, habe mir mal eine Präsentation angeschaut – und fand’s nur noch gaga. Aber okay, Teenies sind begeistert, aber auch nur die.

Was taugt für wen?

Zurück zur Frage – was taugt für wen? Bei der Auswertung meines Blogs mit Google Analytics fällt auf, dass in punkto „Social“ Facebook ganz klar die Nase vorn hat – aber so was von eindeutig. Mehr als 90 Prozent des Traffic, sprich der Seitenaufruf kommen von Facebook, gefolgt von Blogger (1,7 Prozent), Pinterest (1,6 Prozent), Twitter (1,6 Prozent), Google+ (1,1 Prozent), Instagram (0,2 Prozent) und Xing (0,1 Prozent). Die Aufzählung verdeutlicht, welche Rolle Facebook spielt.

Facebook gut für 50plus

Zugegeben, mein Blog ist eher ein Blogozine und spricht mehr den Verstand als das Gefühl an. Vermutlich sieht die Abrufstatistik in punkto soziale Netze von anderen Blogs ganz anders aus. Die Diskrepanz zwischen Facebook und anderen sozialen Netzen scheint allerdings symptomatisch für 50plus-Blogs. Bei Facebook sind die Nutzer deutlich älter. Statistiken zufolge sind ein Viertel bis die Hälfte aller Facebook-Nutzer älter als 45 Jahre. Facebook ist allerdings auch schon länger online – und kommt den Bedürfnissen Älterer entgegen. Facebook dürfte auch für andere 50plus-Blogs der größte Traffic-Bringer sein.

Und was ist mit den anderen sozialen Netzen? Über Blogger haben wir ja noch gar nicht gesprochen: „Blogger“ ist der Blog-Service von Google. Wer einen Blog einrichten will ohne viel Geld auszugeben, ist bei Blogger gut aufgehoben. Damit habe auch ich angefangen – die ersten Gehversuche sind auch noch unter unruhestand.blogspot.de zu besichtigen. Wer nur gelegentlich bloggt, für den ist Blogspot eine gute Wahl. Offensichtlich wird der Service von Google genutzt, ablesbar an den Abrufen, zumindest gilt das für mich.

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

6 Comments

  1. […] Facebook und nicht etwa Twitter? Offensichtlich ist Facebook der absolute Platzhirsch, wie eine Nutzeranalyse ergab. Die meisten aus der Altersgruppe werden das bestätigen können. Aber warum üben soziale […]

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  2. Norbert Wichmann 25. April 2017 at 12:25

    Danke für deine Arbeit Helmut! Du zielst auf die Generation 50+ ab und meiner Meinung bist du hier mit Facebook gut aufgestellt für die nächsten 10 Jahre. Ehr wenige in diesem Alter sind auf soziale Plattformen unterwegs und wenn, dann Facebook. Daher würde ich das nicht ausdehnen, denn es geht auch schnell die Übersicht verloren und mehr Arbeit kommt dann ohnehin auf alle zu.

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  3. Lieber Helmut,

    danke für den Kommentar drüben bei mir. Anika Meier hat dir darauf sehr ausführlich geantwortest. Falls du ihr antworten solltest, dann gib doch den Link dieses Artikels hier an. PingBack hat irgendwie nicht funktioniert.

    Auch Anke von Heyl hat bei mir die Community angesprochen, die wichtig ist. Wo du dich mehr bewegst, deine Leserschaft sich aufhält, da erhälst du deinen Traffic her, wenn du authentisch kommunizierst. Bei mir ist zum Beispiel Twitter ein großer Traffic-Garant – liegt daran, weil ich das Medium extrem gerne nutze und dort eine “große” Community habe. Facebook kommt in Fahrt, wenn ich in themenrelevante Gruppen poste bzw. der Artikel den Nerv trifft wie den, den du beantwortet hast: http://www.tanjapraske.de/kultur-erleben/kulturgenuss/instagramer-in-muenchen-was-machen-sie-die-igersmunich/

    Mit Pinterest werde ich mich noch befassen. Auf Instagram spiele ich, ohne Anspruch, macht mir Spaß. Und google+ nutze ich unregelmäßig wegen SEO und den speziellen Communitys, jedoch nicht so konsequent.

    Alles Gute!
    Herzlich,
    Tanja

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    1. Liebe Tanja,

      vielen Dank für die ausführliche Antwort
      herzlichst
      Helmut

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  4. Vielen Dank für den Hinweis. War mir bis dato nicht bewusst.

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  5. Hallo Helmut,
    kleiner Hinweis bezüglich Twitter: du musst deine URLs schon lange nicht mehr verkürzen, da sie bei den Zeichen nicht berücksichtigt werden.
    Pinterest: scheint – wenn man es richtig macht – viel Traffic zu bringen. Dir vielleicht nicht, aber zumindest den angesprochenen Gruppen. Wahrscheinlich sind auch Fotos zu deinem Gebiet dafür suboptimal.
    BG, Peter / PetersTravel

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