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Für das Drittlife, sprich die dritte Lebenshälfte bringt Gruner + Jahr das Drittlife-Magazin Brigitte Wir heraus. Arbeitstitel war übrigens „Brigitte Paris“. Herauskommen wird „Brigitte Wir“ Gruner + Jahr zufolge am 16. September für 4,50 Euro.

Ergänzung zu “Brigitte Woman” und “Brigitte Mom”

Damit wollen die Hamburger als Ergänzung zu „Brigitte“ und „Brigitte Woman“ die Zielgruppe der Vorruheständlerinnen und Rentnerinnen ansprechen, sprich Generation der Babyboomer. Das soll auch aus dem Untertitel von Brigitte Wir herausklingen:„Das Magazin für die dritte Lebenshälfte“. Ursprünglich war das Magazin gedacht für „weltoffene und und lebenskluge Frauen ab 55 Jahren“ (O-Ton G + J). Offensichtlich war das Drittlife-Magazin Brigitte Wir damit zu nah an der Zielgruppe von „Brigitte Women“, die Frauen ab 40 anspricht. „Frauen, die Mut, Lebenserfahrung und Selbstbewusstsein haben und sich selbst sowie die Welt neu entdecken. Sie möchten jetzt ihre aufgeschobenen Träume verwirklichen und sind bereit, eingetretene Pfade zu verlassen“, so das Konzept.

Brigitte Wir für Frauen ab 60

Für das Drittlife-Magazin Brigitte Wir gilt: „Frauen über 55 fühlen sich heute jünger, sind gesünder, fitter und unternehmungslustiger als jede Generation vor ihnen. Es ist eine Altersgruppe, die ständig wächst, aber im gesellschaftlichem Umfeld eher an den Rand gedrängt wird. Mit dem neuen Magazin BRIGITTE PARIS (so der alte Name) wollen wir dieser Generation eine Stimme geben.“ Themenmischung und Optik sollen sich „sehr deutlich von bestehenden ‚Best Ager’-Magazinen abheben“.

Brigitte Wir mit 150 000 Erstauflage

Bislang gehen die Hamburger wohl von einer Druckauflage von 150 000 Exemplaren aus. Das nächste Heft soll Mitte November auf den Markt kommen – das würde heißen, das Drittlife-Magazin Brigitte Wir ist als Monatsmagazin konzipiert – oder doch nicht? Ab kommendem Jahr ist dem Verlag zufolge eine Frequenz von sechs Mal im Jahr geplant. Und das Medienmagazin DWDL schreibt, dass das Heft künftig vierteljährlich erscheinen soll. Zuletzt sei noch von sechs Ausgaben in 2016 die Rede gewesen. Das Medienmagazin w&v schreibt, “die Erscheinungsweise war zweimal pro Jahr angesetzt, nun soll die zweite Ausgabe bereits Mitte November erscheinen; vier Ausgaben sind für 2016 geplant.” Auf gut bayerisch: nix g’naus woas ma ned.

Die Themenpalette wird von Gesundheits-, Psycho- bis Kulturthemen reichen. Natürlich wird Mode, Wohnen und Geld nicht fehlen. Nach Schätzung der Verlagsmanager umfasst die Basis-Zielgruppe 3,3 Millionen Frauen – aber wie schon eingangs erwähnt, da waren die Macher noch von 55+ ausgegangen. Bei 60+ wird die Zielgruppe schon kleiner. Die 3,3 Millionen verfügen den Schätzungen zufolge über ein Haushaltsnettoeinkommen von 3000 Euro und mehr.

Brigitte Wir – “wir sind viele …”

Wie G + J übrigens auf den Namen des Drittlife-Magazin Brigitte Wir gekommen ist? Dem Medienmagazin „Meedia“ zufolge erklären die Macher den Namen folgendermaßen: ”Wir sind viele, wir werden immer mehr und wir wollen das Prinzip der Gemeinschaft, der Solidarität stärken.“ Demnächst werde Brigitte Wir eine Anzeigenkampagne den Start begleiten – unter dem Motto “Über 60 – und wir sind stolz darauf”.


 

… und dazu die Rezension von Maria Al-Mana als Gastbeitrag


 

… übrigens, Männer haben auch ein Drittlife. Wer schreibt dann über sie?

Weiterführende Links:

Posted by Helmut Achatz

Vorruheständler, Journalist, Börsianer, Vorstand VHS Olching, Wirtschaftsingenieur,

3 Comments

  1. […] habe selbst schon eine Rezension geschrieben. Maria Al-Mana von unruhewerk.de hat sich das Magazin ebenfalls genau angesehen und […]

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  2. […] Brigitte Wir – wie das Drittlife-Magazin an den Markt kam […]

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